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Werbeplakat mit Teenager, der eine Zigarette in seiner Hand hält

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Der Auftrag ist klar: "Keine Tabakwerbung mehr für Kinder und Jugendliche", sagte 2022 das Schweizer Volk an der Urne. Doch das Parlament ist vorerst mit der Umsetzung gescheitert. Fragen Sie unter anderem die Tabaklobby nach dem Grund.

Beste Grüsse aus Bern

Werbeplakat mit zwei jungen Männern mit Zigaretten im Mund.
KEYSTONE

Der Nationalrat hat die Vorlage für ein Tabakwerbeverbot zurückgewiesen.

Der Grund: Für die Linken in der Grossen Kammer war der Gesetzesentwurf zu lasch, für die rechte Schweizerische Volkspartei zu hart.

Dahinter steckt vermutlich auch die Tabaklobby, die in der Schweiz immer noch sehr stark ist.

Zusammen bildeten die beiden Pole eine unheilige Allianz, welche das Gesetz nach einer hitzigen Debatte zu Fall brachte.

Aber nur vorerst. Denn nun muss sich der Ständerat, die Kleine Kammer, wieder damit befassen.

2022 hatten Volk und Stände die Volksinitiative «Kinder und Jugendliche ohne Tabakwerbung» angenommen. Diese will verhindern, dass Kinder und Jugendliche mit Tabakwerbung in Kontakt kommen.

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Islam Alijaj an seinem Arbeitsplatz
Der neue SP-Nationalrat Islam Alijaj sitzt an seinem Arbeitsplatz im Familienunternehmen im Zürcher Stadtkreis Altstetten-Albisrieden. Thomas Kern/swissinfo.ch

Bleiben wir unter der Bundeshauskuppel: Islam Alijaj ist das erste Mitglied des Schweizer Parlaments mit albanischem Hintergrund.

Bei den Wahlen im letzten Oktober wurde der Zürcher Sozialdemokrat in den Nationalrat gewählt.

Dort hat er viel vor: Alijaj will die Inklusion von Menschen mit Behinderungen vorantreiben. Der Nationalrat hat Cerebralparese – sein Hirn funktioniert bestens, aber das Sprechen ist verlangsamt.

Es ist Fakt, dass die Schweiz punkto Barrierefreiheit schlecht dasteht. So ist trotz einer Frist von sage und schreibe 20 Jahren die Zugänglichkeit zum öffentlichen Verkehr in der Schweiz für Menschen mit Beeinträchtigungen noch um Lichtjahre entfernt.

Islam Alijaj ortet hier, aber auch in anderen Bereichen noch viel Handlungsbedarf, so etwa bei der Barrierefreiheit in Gebäuden oder im Arbeitsmarkt.

Jona Neidhart blickt in Zivilkleidung in die Kamera
Jona Neidhart Instagram

Auf der Jagd nach Putin-Gegnern und «Verrätern» macht das russische Innenministerium auch vor Schweizer Bürgern nicht halt.

Heute hat Präsident und Kriegsherr Wladimir Putin seine Rede zur russischen Nation – und zur Welt – gehalten. Doch Russland macht noch mit etwas anderem von sich reden.

Nämlich mit einer Liste von Personen, nach denen die Sicherheitsbehörde Putins fahndet. Veröffentlicht hat sie das oppositionelle russische Medium «Mediazona».

Darauf figurieren auch zehn Schweizer. Es sind dies etwa Söldner, die in der Internationalen Legion der ukrainischen Armee gegen die russischen Invasoren kämpfen. Oder Geschäftsleute, die sich gegen feindliche Übernahmen ihres Unternehmens zur Wehr gesetzt hatten.

Einer aber überrascht: Ein Auslandschweizer, der über ein Vierteljahrhundert in Russland gelebt hatte. Geschäftlich war er sogar in den Neubau der Schweizer Botschaft in Moskau involviert gewesen. Er hat schlicht keine Ahnung, wie er es auf die Liste schaffte.

Aber solange er nicht versucht, wieder nach Russland einzureisen, braucht es ihn nicht zu kümmern.

Nemo blickt in nachdenklicher Pose in die Kamera
KEYSTONE/© KEYSTONE / ENNIO LEANZA

Der Schweizer Beitrag zum Eurovision Song Contest löst Euphorie aus.

Dies zumindest beim Tages-Anzeiger. «Wird das der Sieg? Nemos Song für den ESC ist spektakulär

Die Schweizer Delegation werde am diesjährigen Wettbewerb um den Sieg mitreden, ist die Zeitung aus Zürich überzeugt.

Der Song «The Code» stammt von Nemo und beinhalte «sämtliche Genres, die das Musiktalent beherrscht. Es gibt eine Strophe in Hochtempo-Rap, Rockoper-Momente mit Falsettgesang und einen poppigen Refrain, der haften bleibt».

Den Optimismus, dass der Sieg diesmal endlich wieder einmal der Schweiz gehören könnte, stützt die Zeitung auf die «souveränen» Finalqualifikationen in den letzten vier Jahren, wobei gar zwei Spitzenplätze herausschauten.

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