Heute in der Schweiz
Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer
In knapp zwei Wochen findet die Ukraine-Konferenz auf dem Bürgenstock statt. Die russische Propaganda feuert bereits aus allen Rohren.
Freundliche Grüsse aus Bern
Propaganda und Hetze gegen die Schweiz.
Russland ist ganz und gar nicht zufrieden, dass die Schweiz einen Friedensgipfel zum Krieg in der Ukraine austrägt. Das sagen Funktionäre bereits seit Wochen und Monate in jedes Mikrophon, das ihnen hingehalten wird.
Nun wurde die Propaganda-Maschinerie deutlich hochgefahren, mit einem langen Beitrag in einem russischen Staatssender, der sich Bundespräsidentin Viola Amherd vorknöpft. Die Diffamierungen füllen eine ganze Liste und zielen tief unter die Gürtellinie.
Ohne Russland sei der Gipfel ohnehin sinnlos, heisst es oft aus Moskau. Wie er einzustufen ist, ist jedenfalls selbst in der Schweiz unklar: Schreibt die NZZ etwa, die Schweiz überschätze sich, so ist der Blick der Meinung: «Soft Power können wir». Wie so oft lassen sich meiner Meinung nach aber erst im Nachhinein zuverlässige Einschätzungen machen. Warten wir also ab.
- Hier geht esExterner Link zum Artikel des Tages-Anzeigers. (Paywall)
- Den Artikel des Blick finden Sie hierExterner Link.
- Hier geht es zum Kommentar der NZZExterner Link.
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Testen Sie Ihren Dialekt!
Ich gebe es zu, ich bin schlecht im Erkennen von Dialekten. Um Peinlichkeiten zu vermeiden, wenn ich wieder mal keine Ahnung habe, versuche ich es einfach mit Humor: Östlich von Bern ist für mich alles Ostschweizer-Dialekt (das kommt meist nur mässig gut an…).
Wesentlich besser als ich ist der neue Dialekt-Test, den der Tages-Anzeiger aufgeschaltet hat. Einige von uns in der Redaktion haben ihn ausprobiert – er ist ziemlich akkurat. Meinen Dialekt hat er recht präzise lokalisiert, in einem hübschen Dörfchen in der Nähe des Ortes, wo ich aufgewachsen bin.
Probieren Sie ihn doch aus, er macht ziemlich Spass. Und er richtet sich nicht nur an Menschen, die in der Schweiz aufgewachsen sind, sondern auch an Deutschsprachige, die ausserhalb der Schweiz aufgewachsen sind.
- Hier geht esExterner Link zum Dialekt-Test des Tages-Anzeigers.
- Schweizer Dialekte im Wandel – unser Archivbeitrag zum Thema.
Kommt die Konzernverantwortungsinitiative zu einem späten Sieg?
Vielleicht erinnern Sie sich: 2020 erreichte die Konzernverantwortungsinitiative an der Urne zwar das Volksmehr, scheiterte aber letztlich am Ständemehr – ein eher unübliches Phänomen in der Schweiz.
Die Initiantinnen und Initianten wollten damit der Schweiz im Thema eine Vorreiterrolle geben, denn dass zusätzliche Pflichten für im Ausland tätige Unternehmen erlassen würden, schien absehbar. Die Gegnerschaft warnte vor einem Wettbewerbsnachteil und konnte sich damit knapp behaupten.
Nun ist die EU daran, solche Pflichten zu erlassen. Und die Schweiz wird nachziehen – um keine Nachteile zu erleiden. Interessanterweise sprechen sich nun Politiker:innen für diesen Nachzug aus, die damals die Initiative bekämpften. Aber damit wird ein altes Muster bestätigt: Die Schweiz zieht nach, wenn sie muss. Von sich aus prescht sie aber kaum je vor.
- Hier geht esExterner Link zum Beitrag von Tamedia. (Paywall)
- Unsere Analyse zum Scheitern der Konzernverantwortungsinitiative 2020.
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Wo steckt der Unspunnenstein?
Am 3. Juni vor 40 Jahren wurde der Unspunnenstein erstmals von jurassischen Separatisten gestohlen. Seit dem zweiten Diebstahl 2005 ist der symbolträchtige Stein erneut verschollen.
Es gibt viele Theorien, wo er sein könnte. Vielleicht ist er im Jura. Vielleicht auf dem Grund des Thunersees. Vielleicht weiss gar niemand mehr, wo er ist.
Der Turnverein Interlaken, der ihn beherbergte, hofft, dass der Stein wieder auftaucht. Am liebsten möchten sie ihn in einem Museum ausstellen. Diesmal sollte er aber vielleicht besser gesichert werden – das erste Mal wurde er aus dem Touristikmuseum Interlaken gestohlen.
- Hier geht es zum Beitrag.
- Immer wieder kommen Gerüchte auf über die Rückkehr des Unspunnensteins. Werfen Sie einen Blick in einem Artikel aus unserem Archiv aus dem Jahr 2017.
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