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Bern (awp/sda) - Montag, 30. August
PUBLIGROUPE WIEDER MIT GEWINN: Nach zwei Verlustjahren hat die Werbevermittlerin PubliGroupe im ersten Semester 2010 wieder Gewinn erzielt. Unter dem Strich verdiente das Lausanner Unternehmen 27,1 Mio. Franken, nach einem Verlust von 8,5 Mio. Fr. ein Jahr zuvor. Der Betriebsgewinn (EBIT) betrug 12,4 Mio. Franken, im ersten Halbjahr 2009 hatte PubliGroupe noch einen Betriebsverlust von 3,5 Mio. Fr. geschrieben. Das Unternehmen hat seine Sparanstrengungen fortgesetzt und die Kosten von Januar bis Ende Juni um 27 Mio. Fr. reduziert. Innert Jahresfrist hat PubliGroupe über 400 Stellen abgebaut. Die besseren Resultate sind auch auf den Verkauf der Beteiligungen an den Verlagshäusern Basler Zeitung Medien und Edipresse Anfang 2010 zurückzuführen. Aber auch ohne die einmaligen Erträge von 24,9 Mio. Fr. schrieb PubliGroupe schwarze Zahlen.
INTERNET-STELLENANGEBOT AUF VORKRISEN-STAND: In diesem Sommer hat das Stellenangebot im Internet praktisch wieder Vor-Krisen-Niveau erreicht. In den Sommermonaten ist das Angebot noch schneller gewachsen als im Frühling. Firmen suchen auf ihren Websites Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der Wachstumsindex des Online-Stellenportals monster.ch MIS (Monster Index Schweiz, ehemals Jobpilot-Index) zeigt zwischen April und Juli einen Zuwachs von 19 auf 184 Punkte. Das ist ein Zuwachs von 12 Prozent. Im Jahresvergleich ist das Angebot gar um 29 Prozent gestiegen.
METALL ZUG VERDOPPELT BETRIEBSGEWINN: Die Industrie- und Immobiliengruppe Metall Zug hat ihr Halbjahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert. Der Umsatz stieg um 9,1 Prozent auf 397,8 Mio. Franken, der Betriebsgewinn belief sich mit 44,2 Mio. Fr. auf mehr als das Doppelte wie 2009. Da nach einem fremdfinanzierten Ausbaus des Immobilienportfolios die Zinsaufwendungen stiegen und die Kapitalanlagen aufgrund der Lage an der Börse darbten, musste Metall Zug anders als im Vorjahr ein negatives Finanzergebnis hinnehmen. Dies führte dazu, dass der Reingewinn nicht im selben Ausmass anstieg. Er belief sich auf 35,1 Mio. Fr, was einer Steigerung um 51,2 Prozent entspricht.
UNTERSTÜTZUNG FÜR KLAGE GEGEN UBS: Die Aktionärsinteressen-Vertreterin Actares hat "rund hundert" klagewillige UBS-Aktionäre auf ihre Seite gezogen. Um frühere Top-Banker wie Marcel Ospel oder Peter Kurer vor Gericht zu bringen, braucht die Gruppe aber noch einen potenten Geldgeber. Actares führe Gespräche mit Institutionen wie Pensionskassen, sagte der Direktor der Organisation, Roby Tschopp. Je mehr Zeit aber verstreiche, desto schwieriger werde eine Klage, sagte er gegenüber Nachrichtenagentur SDA: "Wir denken realistisch, verlieren aber nicht die Hoffnung."
JAPAN GEGEN YEN-HÖHENFLUG: Japans Regierung und Notenbank stemmen sich mit zusätzlichem Geld gegen den seit Wochen andauernden Höhenflug der Landeswährung Yen. Die Bank von Japan stockte ihre Ende 2009 eingerichteten Finanzierungshilfen für Banken auf. Die Regierung in Tokio kündigte Konjunkturstützen an, um den Arbeitsmarkt in Schwung zu bringen und die Deregulierung voranzutreiben. Der Yen war zum Dollar zuletzt auf den höchsten Stand seit 15 Jahren und im Vergleich zum Euro auf den höchsten Stand seit 9 Jahren gestiegen.
INFINEON VERKAUFT HANDYCHIP-SPARTE: Der deutsche Halbleiterspezialist Infineon verkauft seine florierdnde Handychip-Sparte für 1,4 Mrd. US-Dollar an den US-Branchenführer Intel. Intel erhielt wie erwartet den Zuschlag, wie beide Unternehmen mitteilten. Infineon wolle sich künftig stärker auf das Hauptgeschäft mit der Industrie- und Autobranche konzentrieren, sagte Konzernchef Peter Bauer. "Der Verkauf von Wireless Solutions (WLS) ist eine strategische Entscheidung, um den Wert von Infineon zu steigern."
OBAMA STIMMT AUF ZÄHE ERHOLUNG EIN: US-Präsident Barack Obama hat sein Land auf eine anhaltend zähe Wirtschaftserholung eingestimmt. "Die Wirtschaft wächst noch immer, aber sie wächst nicht so schnell wie es nötig wäre", sagte Obama. Gut zwei Monate vor den Kongresswahlen beklagte er eine Lähmung der Politik durch den Wahlkampf. Kurzfristige Interessen vor der Abstimmung im November verhinderten, dass konjunkturfördernde Schritte eingeleitet werden könnten.
HP GIBT ANLEGERN ZUCKER: Der weltgrösste Computerkonzern Hewlett-Packard will die verunsicherten Anleger mit einer grosszügigen Geste zurückgewinnen. HP kauft für bis zu 10 MRD. Dollar eigene Aktien zurück. Das treibt gewöhnlicherweise den Kurs. Seit dem Rausschmiss von Konzernchef Mark Hurd dümpelt die Aktie um 40 Dollar. Zuvor waren es gut 46 Dollar gewesen. HP-Chef Hurd war Anfang Monat abgetreten, nachdem eine Liaison mit einer ehemaligen Mitarbeiterin ans Licht gekommen war. Die Börsianer reagierten geschockt auf dem Abgang. Der Manager hatte den Konzern zu einem der profitabelsten in der Branche gemacht und HP fast unbeschadet durch die Wirtschaftskrise gebracht.
3M KAUF SICHERHEITSSCANNER: Der US-Mischkonzern 3M baut sein Geschäft mit der Sicherheitstechnik aus. Zum Gesamtpreis von 943 Mio. Dollar übernimmt 3M die US-amerikanische Cogent, einen Spezialisten für biometrische Scanner. Die Geräte von Cogent identifizieren Fingerabdrücke, die Handfläche, die Iris des Auges und ganze Gesichter. Sie werden etwa von der Polizei eingesetzt. Das Cogent-Management willigte in die Übernahme ein, nun sind die Aktionäre am Zug. Ihnen bietet 3M 10,50 Dollar je Aktie, nur wenig über dem Freitags-Schlusskurs von 8,91 Dollar.

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