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ThyssenKrupp stoppt Verkauf der Tochter Xervon

Dieser Inhalt wurde am 22. Oktober 2009 - 20:30 publiziert

DÜSSELDORF (awp international) - Der ThyssenKrupp-Konzern hat den geplanten Verkauf seiner Dienstleistungstochter Xervon gestoppt. Dies habe der Vorstand beschlossen, sagte ein Konzernsprecher am Donnerstagabend in Düsseldorf und bestätigte einen Bericht der "Rheinischen Post" (Freitag). In den Verhandlungen habe keiner der Bieter ein schlüssiges Konzept vorlegen können, das die Interessen der Mitarbeiter, der Kunden sowie des Konzerns angemessen berücksichtigt hätte. Damit verbleibe Xervon als eigenständige Einheit im Geschäftsbereich "Materials Services".
Der Verkauf von Xervon war als Teil des umfassenden Konzernumbaus geplant, mit dem ThyssenKrupp gegen seine aktuellen Milliardenverluste ankämpfen will. Xervon sei profitabel, weshalb ThyssenKrupp beim Verkauf "keine falschen Kompromisse" habe eingehen wollen, zitiert die "Rheinische Post" einen Verhandlungsteilnehmer. Xervon beschäftigt rund 8.000 Mitarbeiter an weltweit 40 Standorten.
Ursprünglich war der Verkauf der gesamten Servicesparte geplant. Anfang Oktober hatte ThyssenKrupp den Verkauf der Tochter TK Industrieservice an die Frankfurter Wisag-Gruppe bestätigt. Auch die Gesellschaft Safway soll veräussert werden./pa/DP/he

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