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HEILIGENDAMM/DÜSSELDORF (awp international) - Der britische Mobilfunkanbieter Vodafone knüpft ein neues Hochgeschwindigkeitsnetz in Deutschland. Im Ostseebad Heiligendamm eröffnete das Unternehmen am Donnerstag seine bundesweit erste Sendestation, die mit der LTE-Technik arbeitet. Von dem Breitband-Standard sollen vor allem ländliche Regionen profitieren, in denen es bisher keine schnelle Internet-Verbindung gibt. Bis zum Jahresende plant Vodafone, das Nachfolgeformat von UMTS in mehr als 1000 Kommunen anzubieten. LTE steht für den englischen Ausdruck Long Term Evolution, zu deutsch: langfristige Entwicklung.
"Der Zugang zum schnellen Internet ist im digitalen Zeitalter ein wesentlicher Standortfaktor", erklärte Deutschland-Chef Friedrich Joussen, der den Standort westlich von Rostock zusammen mit dem Präsidenten der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, übergab. Mit LTE werde es gelingen, die "vielen weissen Flecken auf der Internet- Landkarte" in dünner besiedelten und unterversorgten Gebieten zu beseitigen. Der Ausbau der Netzabdeckung solle nun rasch vorankommen. Vodafone hatte bei der letzten Auktion der Bundesnetzagentur im Mai zusätzliche Frequenzbereiche ersteigert.
In Heiligendamm erhielt der erste LTE-Kunde von Vodafone einen Test-Funkstick für die neue Hochgeschwindigkeitstechnik. Die regulären Empfangsgeräte sollen nach Angaben des Unternehmens von Dezember an verkauft werden. Vodafone plant, bis zum kommenden Frühjahr etwa 1500 Sendestationen für den Betrieb mit dem LTE-Format auszurüsten. Ende 2011 soll das System im ganzen Bundesgebiet flächendeckend zur Verfügung stehen./jap/DP/edh

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