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VULKAN/Asche sorgt an Londons Flughäfen wieder für Ärger

Dieser Inhalt wurde am 17. Mai 2010 - 13:19 publiziert

LONDON (awp international) - Vulkanasche aus Island hat auch an den Londoner Flughäfen wieder Behinderungen ausgelöst. In der Nacht zum Montag wurden auch die beiden grössten Flughäfen Heathrow und Gatwick geschlossen. Zwar konnten sie am Morgen wieder öffnen, teilte die britische Flugsicherung Nats mit. Jedoch wurden zahlreiche Flüge gestrichen, und Passagiere an den internationalen Drehkreuzen mussten Verspätungen in Kauf nehmen. In Gatwick, Grossbritanniens zweitgrösstem Flughafen, konnten bis 11.00 Uhr (12.00 Uhr MESZ) gar keine Maschinen landen.
Derweil nahmen Flughäfen in Manchester, Liverpool und Leeds nach der Sperre am Wochenende wieder den Betrieb auf. Ebenso konnten irische Flughäfen am Montag wieder öffnen. Airports in Teilen Schottlands und Nordirlands blieben dagegen weiter geschlossen.
Wind aus Nordwest hatte die Vulkanasche in Richtung Irland und Grossbritannien geweht. Meteorologen erwarteten jedoch einen baldigen Wechsel der Windrichtung. Die britische Wetterbehörde Met Office erklärte, die Wolke werde wohl am Dienstag Grossbritannien verlassen, da Wind aus Südwest aufkomme.
Airlines, die massive Verluste verkraften müssen, kritisierten erneut das Flugverbot. Der Präsident von Virgin Atlantic, Richard Branson, nannte die Schliessung von Manchester "einen Witz". Ein Sprecher von British Airways sagte, die Fluggesellschaften sollten selbst entscheiden dürfen, ob sie fliegen oder nicht. Der derzeitige Ansatz sei "zu restriktiv". Die britische Luftfahrtbehörde CAA verteidigte jedoch die Entscheidung, da die Sicherheit der Menschen oberste Priorität habe./reu/DP/stw

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