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Weltcup-Riesenslalom: Marc Berthod auf dem Podest

Im Riesenslalom in Alta Badia erzielte Marc Berthod mit dem 3. Rang sein bestes Ergebnis in dieser Disziplin.

(Keystone)

Im Riesenslalom-Klassiker in Alta Badia wurde der Schweizer Marc Berthod Dritter. Das Weltcup-Rennen gewann der Finne Kalle Palander vor dem Österreicher Benjamin Raich.

Für das Schweizer Ski-Team ist das bereits der 9. Podiumsplatz nach 13 Weltcup-Rennen in dieser Saison.

In Bad Kleinkirchheim hatte der durch die Knöchelverstauchung handicapierte Marc Berthod die Qualifikation für den zweiten Lauf noch verpasst. Die Verletzung behindert den Bündner zwar nach wie vor, hielt ihn diesmal aber nicht von einer ausgezeichneten Vorstellung ab.

Berthod hatte schon im ersten Lauf als Fünfter überzeugt. Doch in der Entscheidung legte er noch einen drauf, verbesserte sich mit viertbester Laufzeit um zwei Plätze und stand so erstmals auch im Riesenslalom auf dem Podest. Bislang war der 5. Platz beim Finale im März in Lenzerheide das Bestresultat in dieser Sparte gewesen.

Der Patzer Albrechts

Zweitbester Schweizer war Daniel Albrecht als Elfter. Der Walliser hatte seine Chance auf einen weiteren Spitzenplatz nach dem Sieg in Beaver Creek (USA) schon im ersten Lauf mit einem Zeit raubenden Patzer vergeben.

Nach vier zählbaren Ergebnissen im Slalom sicherte sich Sandro Viletta nun auch erstmals im Riesenslalom Weltcup-Punkte. Der mit der Nummer 53 gestartete 21-Jährige aus Samnaun, der sich als 30. und Letzter (und einem Hundertstel Vorsprung auf Peter Fill) fürs Finale qualifiziert hatte, belegte Platz 23.

Raich überholt Cuche

Palander bestätigte einmal mehr seine Vorliebe für den anspruchsvollen Hang in Alta Badia. Der Finne triumphierte hier nach 2003 und seinem Erfolg im Vorjahr schon zum dritten Mal.

Der Finne distanzierte den zweitplatzierten Benjamin Raich um 42 Hundertstel. Der Pitztaler übernahm damit wieder die Führung in der Weltcup-Gesamtwertung. Er liegt nun 68 Punkte vor dem bisherigen Leader Didier Cuche.

Abgestrafter Ligety

Nicht Alltägliches erlebte Ted Ligety: Der Amerikaner trug zwar die Nummer 15, durfte im ersten Lauf aber erst als 46. starten. Mit der Rückversetzung wurde er von FIS-Renndirektor für das um zwei Minuten zu späte Erscheinen zur Besammlung für die öffentliche Startnummernauslosung am Samstagabend bestraft.

Mit der Wut im Bauch verbesserte sich Ligety am Nachmittag mit Laufbestzeit vom 10. in den 5. Rang und verteidigte so seine Spitzenposition in der Disziplinenwertung.

Enttäuschender Cuche

Für Didier Cuche geriet der letzte Auftritt vor Weihnachten zur Enttäuschung. Der Neuenburger lag schon im obersten Strecktenteil nach einem Anhänger an einem Tor im Schnee und verpasste so den zweiten Lauf deutlich.

Ebenfalls nur noch Zuschauer am Nachmittag waren Didier Défago und Carlo Janka; beide verpassten ein Tor.

Weitere Opfer

Die Piste Gran Risa forderte aus dem Kreis der Topfahrer schon im ersten Durchgang weitere Opfer. Der Italiener Massimiliano Blardone, der Sieger des letzten Riesenslaloms in Bad Kleinkirchheim und vor zwei Jahren Dominator in Alta Badia, beging schon nach wenigen Sekunden einen groben Fehler.

Blardone fiel vorzeitig aus der Entscheidung. Immerhin verbesserte er sich im zweiten Lauf vom 29. Platz noch auf Position 8.

Pech der besonderen Art hatte Bode Miller. Der Amerikaner wurde durch eine defekte Bindung zur Aufgabe gezwungen. Diese hatte sich in voller Fahrt von seinem Ski gelöst.

Double für Anja Pärson in St. Moritz

Anja Pärson hat am Sonntag in St. Moritz das Double geschafft. Einen Tag nach dem Sieg in der Abfahrt entschied die Schwedin auch den Super-G vor der Kanadierin Emily Brydon und der Österreicherin Renate Götschl für sich. Beste Schweizerin war Nadia Styger auf dem 7. Rang.

Wie tags zuvor erfüllten sich damit die Schweizer Hoffnungen nicht ganz - trotz vier Fahrerinnen in den ersten 14. Viel hat allerdings im Rennen der knappen Abstände nicht gefehlt.

Nadia Styger schrammte um einen Zehntel an Rang 3 vorbei. Martina Schild landete zwar "nur" auf Platz 9, verpasste ihren zweiten Sieg nach jenem in Lake Louise allerdings nur um 42 Hundertstel.

Nur unwesentlich langsamer als die Berner Oberländerin waren Fränzi Aufdenblatten (13.) und Fabienne Suter (14.), die ihr zweitbestes Weltcup-Ergebnis ablieferte. In Lake Louise war die Schwyzerin Zehnte geworden.

swissinfo und Agenturen

Fakten

Klassement Riesenslalom Alta Badia:

1. Kalle Palander (Fi) 2:30,92

2. Benjamin Raich (Ö) 0,42 zurück

3. Marc Berthod (Sz) 0,45


Weitere Schweizer:

11. Daniel Albrecht

23. Sandro Viletta

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