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Winkelriedhaus vereint historische und neue Hinterglasmalerei

Keystone-SDA

Das Nidwaldner Museum Winkelriedhaus lässt in der Ausstellung "Hinter Glas" historische Werke aus dem 17. bis 19. Jahrhundert mit Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstlern kombinieren. Die Ausstellung dauert bis zum 7. Juni 2026.

(Keystone-SDA) Zu sehen sind in der Ausstellung «Hinter Glas» Arbeiten von Silvia Gertsch, Romuald Etter, Flavio Micheli und Esther Wicki-Schallberger im Dialog mit historischen Werken von Robert Zünd, Franz Amstad sowie kostbaren Hinterglasgemälden der Künstlerfamilien Abesch aus Sursee und Meyer aus Grosswangen, wie es im Ausstellungstext heisst.

So treffen etwa Silvia Gertschs Porträt junger Frauen, die versunken auf ihr Smartphone schauen auf «in sich ruhende Heilige.» Romuald Etters Nachtlandschaften stehen neben «expressiven Ölskizzen» hinter Glas von Robert Zünd. Werke von Esther Wicki-Schallberger werden religiöser Volkskunst von Franz Amstad gegenübergestellt.

Eine Auswahl wertvoller Hinterglasgemälde der Familien Abesch und Meyer zeigt die Blütezeit dieser Kunst in der Zentralschweiz im 18. Jahrhundert.

Die Hinterglasmalerei ist eine Technik, bei der ein Bild seitenverkehrt auf die Rückseite einer Glasscheibe gemalt wird, das fertige Bild aber von der Vorderseite durch das Glas betrachtet wird. Gemalt wird «von vorne nach hinten», zuerst kommen Schrift und Gesichtszüge, danach werden Flächen ausgemalt und zum Schluss der Hintergrund gesetzt.

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