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Alternative Zug

Der Zuger Josef Lang, Parteipräsident und Nationalrat der Alternativen Kanton Zug, erklärt, was seine Partei für Schweizerinnen und Schweizer im Ausland unternimmt.

swissinfo: Was können die Alternativen den Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern bieten?

Josef Lang: Das Wichtigste, das wir bieten können, ist eine Schweiz, die weltoffen ist. Eine Schweiz, welche die Welt nicht betrachtet als einen Ort, in dem man nur Vermögen vermehren und Rohstoffe abzocken kann.

Sondern: Die Welt als ein Ort, gegenüber dem wir uns als solidarisch erweisen.

swissinfo: Wie aktiv richtet sich Ihre Partei an Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer?

J.L.: Wir versuchen, über Internet Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer bewusst anzusprechen. Die Erfahrungen zeigen ja auch, dass wir unter Auslandschweizerinnen und Auslandschweizern mehr Stimmen holen als unter Inlandschweizerinnen und -schweizern.

Das hat natürlich auch damit zu tun, dass wir weltoffen sind, dass wir solidarisch sind, und dass Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer im Durchschnitt jünger sind.

swissinfo: Welches Bild der Schweiz wollen die Alternativen dem Ausland vermitteln?

J.L.: Wir wollen zeigen, dass wir für eine offene und gegen eine egoistische Schweiz sind, für eine Schweiz, die sich bewusst ist, dass ein reiches Land besondere Verpflichtungen hat.

Aber auch für eine Schweiz, die ihre Neutralität schöpferisch umsetzt zu Gunsten der zivilen Lösung von Konflikten.

swissinfo-Interview: Christian Raaflaub

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Fünfte Schweiz

Dieser Inhalt wurde am veröffentlicht Die Fünfte Schweiz bezeichnet die Gesamtheit der Schweizer Gemeinden im Ausland. Der Begriff Fünfte Schweiz nimmt Bezug auf die vier sprachregionalen Gemeinden der Schweiz (deutschsprachige, französischsprachige, italienischsprachige und romanischsprachige Schweiz). Etwa 700’000 Schweizerinnen und Schweizer leben im Ausland, der grösste Teil in Ländern der Europäischen Union. Ihre Interessen werden durch die Auslandschweizer-Organisation (ASO) vertreten.

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Die Alternative Kanton Zug entstand 2005 aus einem Zusammenschluss der Sozialistisch-Grünen Alternative (SGA) mit diversen Kleinparteien des Kantons. Die SGA ihrerseits war 1986 aus der Sozialistischen Arbeiterpartei (SAP) hervorgegangen, seit 1980 Nachfolgepartei der trotzkistischen Revolutionären Marxistischen Liga (RML), die 1973 gegründet worden war.

Die Alternative Kanton Zug ist am linken Spektrum der Politik angesiedelt. Ihre Hauptanliegen sind Chancengleichheit, soziale Gerechtigkeit und Schutz der Umwelt. Die Partei hat Beobachterstatus bei der Grünen Partei der Schweiz und ist mit einem Abgeordneten im Nationalrat vertreten.

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