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Arbeitsmarkt in bester Verfassung – Teilzeit im Vormarsch

Der Arbeitsmarkt ist in guter Verfassung. Seit 1991 war die Zahl der Erwerbstätigen nicht mehr so hoch wie im 1. Quartal 2000. Dies zeigt das jüngste Beschäftigungsbarometer des Bundesamtes für Statistik (BFS).

Ende März waren in der Schweiz 3,898 Millionen Personen erwerbstätig, 1,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Anzahl der erwerbstätigen Frauen stieg mit 1,6 Prozent leicht stärker als die der Männer (1,3 Prozent). Gleichzeitig erhöhte sich die Zahl der ausländischen Erwerbstätigen um 3,5 Prozent, jene der Einheimischen dagegen nur um 0,7 Prozent.

Weiterhin positive Aussichten

Insgesamt 88 Prozent der Betriebe haben die Beschäftigungsaussichten für die kommenden drei Monate als positiv oder befriedigend bezeichnet. Zudem erreichten sowohl der Index der offenen Stellen mit 200,8 Punkten als auch die Aussichtsbeurteilungsziffer mit 124 Punkten neue Höchstwerte.

Im 1. Quartal 2000 nahm die Beschäftigung in der Industrie und im Dienstleistungssektor im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,6 Prozent zu. Damit hat sich das Wachstum, das im letzten Quartal 1999 bei 1,5 Prozent lag, nochmals leicht beschleunigt.

Wie bereits im 4. Quartal 1999 trugen auch im Berichtsquartal beide Sektoren zur positiven Beschäftigungsentwicklung bei: In der Industrie stieg die Zahl der Beschäftigten innert Jahresfrist um 1,7 Prozent an. Im Dienstleistungssektor betrug die Zunahme 1,6 Prozent.

Mehr Teilzeitstellen

Im Dienstleistungssektor ist das Wachstum breiter abgestützt als in der Industrie: 22 von insgesamt 24 ausgewiesenen Branchen weisen einen Beschäftigungszuwachs aus. Hervorzuheben sind vor allem die Informatikdienste ( 10,5 Prozent), die Luftfahrt ( 7,8 Prozent) und die und die Reisebüros ( 7,2 Prozent).

Prozentual weniger spektakulär fielen die Zunahmen im Gesundheitswesen ( 2,5 Prozent), in der Unternehmensberatung ( 1,8 Prozent) und im Grosshandel ( 1,9 Prozent) aus. Im Gesundheitswesen wurden mehr als zwei Drittel der zusätzlichen Stellen mit teilzeitarbeitenden Frauen besetzt.

Die Zahl der Teilzeitstellen nahm mit 2,8 Prozent überproportional auf 910’000 zu. Die Zahl der Vollzeitstellen wuchs dagegen nur um 1,2 Prozent auf 2,644 Millionen.

swissinfo und Agenturen

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