Zürcher Alt-Regierungsrat Christian Huber stirbt mit 81 Jahren
Der frühere Zürcher SVP-Regierungsrat Christian Huber ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Er war sechs Jahre lang Zürcher Finanzdirektor und kündigte 2004 nach einem Zerwürfnis mit der Parteileitung seinen Rücktritt an.
(Keystone-SDA) Huber starb am vergangenen Sonntag in einem Spital, wie verschiedene Medien berichteten. Die SVP des Kantons Zürich bestätigte am Freitag auf Anfrage von Keystone-SDA den Tod Hubers.
Der Jurist und Oberrichter wurde 1999 in den Regierungsrat gewählt. Überraschend kündigte er Ende September 2004 seinen Rücktritt auf Ende des Amtsjahres an. Hintergrund des Rücktritts war ein Zerwürfnis mit der damaligen Parteileitung der Zürcher SVP. «Ich habe nur Mühe mit der Rennleitung, nicht mit der Mannschaft», sagte Huber damals.
Sein Rücktritt hatte für die SVP einen Sitzverlust im Regierungsrat zur Folge. Huber verabschiedete sich mit seinem Rücktritt nicht nur aus der Politik, sondern für einige Jahre auch aus dem Kanton Zürich: Er bereiste zusammen mit seiner Frau auf einem alten Frachtschiff die Kanäle Europas.
Als Buchautor arbeitete er mehrere Kriminalfälle auf, die die Schweiz bewegten. Zuletzt erschien 2025 sein Werk «Der letzte Tee der Pianistin», das den Arsen-Mord von Winterthur zum Thema hatte.