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PARIS (awp international) - Der angeschlagene Netzwerkausrüster Alcatel-Lucent bleibt auch im zweiten Quartal in den roten Zahlen. Unterm Strich stand für April bis Juni ein Verlust von 184 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Freitag in Paris mitteilte. Das war weniger als im ersten Quartal. Vor einem Jahr hatte Alcatel-Lucent einen schmalen Gewinn ausweisen können.
Die Umsatzentwicklung deute aber auf eine Verbesserung des Marktumfelds hin, gab sich Vorstandschef Ben Verwaayen zuversichtlich. Neue Aufträge kamen insbesondere aus Nordamerika. Alcatel-Lucent konnte im zweiten Quartal seine Umsätze gegenüber dem ersten Quartal um gut 17 Prozent steigern auf 3,8 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum gingen sie allerdings um 2,4 Prozent zurück. Zu Anfang des Jahres hatte Alcatel-Lucent wie seine Konkurrenz unter Problemen mit den Zulieferern gelitten. Das habe sich gebessert, so Verwaayen. Im zweiten Halbjahr rechnet er mit noch mehr Aufträgen, ausserdem soll sich das Sparprogramm noch auszahlen.
Der Ausrüstermarkt litt im ersten Halbjahr unter der Zurückhaltung der Telekomkonzerne infolge der Wirtschaftskrise. Sie scheuten Investitionen in neue Infrastruktur. Nur das Geschäft mit Dienstleistungen rund um die Netze läuft besser. Dennoch rechnet Verwaayen nach wie vor mit einem Wachstum zwischen null und fünf Prozent für den Markt in diesem Jahr. Alcatel-Lucent will eine operative Marge zwischen ein und fünf Prozent schaffen. Sie lag im zweiten Quartal bei minus 1,2 Prozent.
Die Fusion von Alcatel und Lucent war bislang nicht von Erfolg gekrönt: Seit dem Zusammenschluss im November 2006 hat das Unternehmen Milliardenverluste angehäuft, seinen Vorstand komplett umgebaut und tausende Stellen gestrichen./ang/wiz

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