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Allianz-Tochter Pimco legt ersten Aktienfonds auf

Dieser Inhalt wurde am 13. November 2009 - 08:10 publiziert

NEW YORK (awp international) - Die amerikanische Allianz-Tochter Pimco will im nächsten Jahr erstmals einen reinen Aktienfonds auflegen. Das bestätigte der Chef des Anleihen-Spezialisten, Mohamed El-Erian, dem "Handelsblatt" (Freitag). Pimco werde das Angebot über einen Zeitraum von mehreren Jahren ausbauen. Pimco und Allianz greifen damit Branchengrössen wie Fidelity an. Die neuen Produkte sollen zunächst in den USA aufgelegt werden. In der Vergangenheit hatte Pimco seine Fonds regelmässig später auch in Europa auf den Markt gebracht.
Die US-Fondsgesellschaft gehört mit einem verwalteten Vermögen von 940 Milliarden US-Dollar und 1.200 Angestellten zu den führenden Anbietern in den USA. Bislang bietet Pimco bis auf ein paar Mischfonds lediglich Rentenfonds an. 2009 könnte mit einem Nettozufluss von 100 Milliarden Dollar an zu verwaltendem Vermögen eines der besten Jahre der Firmengeschichte werden.
El-Erian trat Spekulationen entgegen, Pimco werde auf dem im Umbruch befindlichen Markt für Vermögensverwalter als Käufer eines grossen Konkurrenten auftreten. "Wir werden nicht den Fehler machen, uns mit zeitintensiver Integrationsarbeit zu belasten oder unsere bewährte Firmenkultur durch grosse Zukäufe zu verwässern", sagte er."/stw/tw

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