Personalaufstockung in Uhrenindustrie
Die Schweizer Uhrenindustrie hat 2007 mehr zusätzliche Arbeitskräfte eingestellt als je zuvor. Die Uhrenbranche hat wegen grosser Exporterfolge teils mit Kapazitätsproblemen zu kämpfen.
Der Personalbestand erhöhte sich im letzten Jahr um fast 4400 Beschäftigte oder knapp 10%. Am Stichtag, dem 28. September 2007, zählte die Uhren- und mikrotechnische Industrie damit 48’835 Beschäftigte. Parallel dazu nahm die Zahl der Unternehmen um 32 auf 627 zu, wie der Arbeitgeberverband der Schweizer Uhrenindustrie mitteilte.
Damit beschäftigt die Uhrenindustrie wieder gleich viele Personen wie 1980. Dies widerspiegle den erfreulichen Geschäftsgang der Branche, die im Export regelmässig Rekordzahlen vermeldet.
Die Uhrenindustrie ist vorwiegend im Jurabogen verwurzelt. In diesen sieben Kantonen arbeiten 94% aller Beschäftigten der Branche. 2007 hat sich die Zunahme des Personalbestands insbesondere auf die Kantone Neuenburg,
Bern, Genf und Waadt konzentriert.
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