Achtung: Fahrplanwechsel
Ab Sonntag (10.09.) fahren die SBB-Züge nach neuem Fahrplan. Pendler und Reisende müssen sich teilweise an neue Abfahrtszeiten gewöhnen. Die Romandie profitiert von einem besseren Zugsangebot. Alles in allem fahren mehr Züge weiter.
Der neue SBB-Fahrplan ist ohne Probleme umgesetzt worden, meldete die SBB. Die Züge legen laut SBB drei Prozent mehr Kilometer zurück als noch im alten Fahrplan. Vor allem in der Romandie bringt der Fahrplanwechsel ein besseres Zugsangebot.
Fehlende IC-Züge
Der Einsatz der ICN-Neigezüge zwischen Genf und St. Gallen über Biel ermöglicht den Halbstundentakt zwischen Genf und St. Gallen mit direkten Zügen, da die Fahrzeit auf der Jurasüdfusslinie um 15 Minuten kürzer wird.
Reisende vom Jurafuss, die zum Flughafen Kloten oder nach St. Gallen wollen, müssen allerdings vorderhand weiterhin in Zürich umsteigen: Wegen Problemen mit Zulieferern kann die Adtranz nicht alle Intercity-Neigezüge (ICN) termingerecht liefern. Von den 24 bestellten ICN sind derzeit lediglich 18 in Betrieb.
Einige Änderungen
Auf den Strecken Biel-Zürich und Biel-Bern wird ferner der Halbstundentakt eingeführt. In der ganzen Schweiz verkehren zudem zahlreiche neue Früh- und Spätzüge. Pendelnde tun gut daran, sich nicht auf ihre Gewohnheiten zu verlassen und ihren «Lieblingszug» noch vor dem ersten Werktag zu kontrollieren.
swissinfo und Agenturen
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