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Dynamik in Schweizer Städten

Momentaufnahme aus Opfikon-Glattbrugg, der Siegerstadt. Keystone

Der Zürcher Vorort Opfikon/Glattbrugg ist die dynamischste Stadt der Schweiz. Dies geht aus der Rangliste hervor, die jährlich von der welschen Tageszeitung "L'Agefi" publiziert wird. Auf Platz zwei liegt Luzern, gefolgt von Zug.

«L’Agefi» publizierte die Rangliste der Schweizer Städte am Montag (09.07.). Sie beruht auf einem Katalog von insgesamt 19 Bewertungskriterien, der für alle Städte erstellt worden ist. Bewertet wurden sieben ökonomische Faktoren wie etwa die Arbeitslosigkeit, die Fiskalbelastung oder die öffentlichen Investitionen.

Weitere sieben Kriterien umfassten den sozialen Bereich der entsprechenden Stadt: beispielsweise die Alterspyramide einer Stadt, deren Sportangebot oder der öffentliche Verkehr. Fünf Kriterien beleuchteten die ökologische Situation einer Stadt, etwa die Luftqualität oder der Anteil der Grünfläche.

Opfikon/Glattbrugg

Die Siegerstadt, das nahe am Flughafen Kloten und der Stadt Zürich gelegene Opfikon/Glattbrugg, punktete bei Kriterien wie Finanzsituation, öffentliche Investitionen oder auch Umweltschutz. Die Luftqualität oder der Bildungsstand in Opfikon/Glattbrugg wären laut Studie jedoch durchaus verbesserungsfähig.

Insgesamt verbesserte sich Opfikon/Glattbrugg im Vergleich zum Vorjahr vom achten auf den ersten Rang. Vorjahressieger Davos landet auf Rang sechs.

Freienbach fällt zurück

Die Gemeinde Davos weist eine in der Schweiz unvergleichliche Multinationalität auf. Die Schwyzer Gemeinde Freienbach, wo BZ-Bankier Martin Ebner seinen Wohnsitz hat, ist vom zweiten auf den vierten Rang zurückgefallen.

Das Steuerparadies Zug gewinnt im Klassement einen weiteren Platz (Rang 3). Basel (Rang 11) überholt die Rivalen Bern (Rang 12) und Zürich (Rang 13). Diese drei Deutschschweizer Städte klassieren sich somit weit vor den welschen Städten Lausanne (Rang 55) und Genf (Rang 90).

Nachwehen der Rezession

Lausanne und Genf erhalten nach den Kriterien Arbeitslosigkeit und Schulden pro Einwohner die schlechtesten Noten. Freiburg (Rang 14) gewinnt 23 Plätze im Vergleich zum Vorjahr, gefolgt von Neuenburg (Rang 15), die ihre Vorreiterstellung unter den welschen Städten abgeben musste.

Die bilingue Stadt Fribourg erhält ihre guten Noten dank ihrer öffentlichen Investitionen, ihrem Ausbildungs-Angebot und ihrer Umweltqualität. Nyon (Rang 37) macht 31 Plätze gut. Morges (Rang 33) und Biel (Rang 23) verbleiben in der ersten Hälfte der Klassierten. Genf verbessert sich bezüglich öffentlicher Investitionen.

swissinfo und Agenturen

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