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ETCS für sicherere und schnellere Bahnzukunft

Die SBB wollen das Zugsicherungssystem ETCS-1 bis 2017 auf dem gesamten Normalspurnetz einführen. Die Erfahrungen mit dem System ETSC-2 auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken sind gut.

Das «European Train Control System» (ETCS) ist seit gut einem Jahr auf den Hochgeschwindigkeitsstrecken Mattstetten-Rothrist und im Lötschberg-Basistunnel im Vollbetrieb. Nach über 10 Mio. gefahrenen Kilometern ziehen das Bundesamt für Verkehr (BAV), die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) und die BLS eine positive Bilanz.

Das 370 Mio. Franken teure ETSC-1 ist ein digitalfunk-basiertes Zugsicherungssystem. Dem Lokomotivführer werden die Fahrerlaubnis und die geforderte Geschwindigkeit im Führerstand per Display angezeigt.

Nur mit der Einführung von ETCS auf dem gesamten Normalspurnetz können die neuen dichteren Fahrpläne realisiert werden.

Auf der Gotthard-Basis-Linie wird die für hohe Geschwindigkeiten notwendige Führerstandsignalisierung mit ETCS-2 realisiert werden, das ohne Aussensignale auskommt.

Eine europaweite Einführung von ETCS ist Voraussetzung für einen hindernisfreien Eisenbahnverkehr über die Landesgrenzen hinweg. Sie wird auch von der EU-Kommission vorangetrieben.

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