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Lastwagentransit: Leuenberger sucht Gespräch mit Kantonen

Das UVEK will das Vorgehen der Kantone koordinieren - eine Sitzung soll den Anfang machen. Keystone

Die Probleme des Lastwagentransits auf der Gotthardachse sollen mit allen betroffenen Kantonen gelöst werden. Transportminister Moritz Leuenberger hat sie für den 28. Mai zu einer gemeinsamen Aussprache eingeladen.

Diskutiert würden Sofortmassnahmen als Beitrag zur Aufrechterhaltung der Verkehrssicherheit und Funktionsfähigkeit der Transitachse A2 – namentlich vor Feier- und Ferienreisetagen, teilte das Eidgenössische Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) am Montag (7.5.) mit.

Im Vordergrund stehen die Bereitstellung von Stauräumen für Lastwagen und die Optimierung der Abläufe am Zoll. Die Aussprache soll ein koordiniertes Vorgehen bei der Bewältigung von kurzfristig auftretenden Kapazitäts-Engpässen sicherstellen. Der Bund wird die notwendigen Entscheide noch vor der sommerlichen Hauptreiseperiode fällen.

Geld ist da

Für die Umsetzung der flankierenden Massnahmen seien für die nächsten zehn Jahre insgesamt 2,85 Mrd. Franken vorgesehen, rief das UVEK in Erinnerung. Ein erster Schritt ist die Eröffnung der Rollenden Landstrasse durch den Lötschberg im Juni.

Letzte Woche hatte der Urner Regierungsrat entschieden, nur noch einen (gegenüber heute wesentlich reduzierten) Lastwagen-Anhalteraum auf der A2 zur Verfügung zu stellen. Zudem lancierte er einen Appell an Bund und Nachbarkantone (TI, SZ, NW, LU), das Problem gemeinsam zu lösen.

Breite Gespräche

Bundesrat Leuenberger hat für den 28. Mai zusätzlich auch die Kantone Baselstadt, Basellandschaft, Aargau, Solothurn und Graubünden eingeladen. Neben dem UVEK-Generalsekretariat nehmen von Seiten des Bundes auch Vertreterinnen und Vertretern des Bundesamts für Verkehr, des Bundesamts für Strassen, der Oberzolldirektion und des Departements für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport teil.

swissinfo und Agenturen

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