Löhne gestiegen – aber nicht überall gleich
Dank des Wirtschaftsaufschwungs der letzten Jahre sind die Löhne 2007 um 1,6% angestiegen. Das stärkste Wachstum fand bei den Banken und der Chemie statt. Am wenigsten profitierte der Sektor Lebensmittelherstellung.
Während in den letzten Jahren die Löhne real noch stagnierten oder sogar rückläufig waren, blieb 2007 nach Abzug der Teuerung im Schnitt noch ein realer Lohnzuwachs von 0,9%.
Zu den Hauptgewinnern zählten die Angestellten im Finanz- und Versicherungsbereich, teilt das Bundesamt für Statistik (BFS) mit. Hier belief sich die Zunahme im Vergleich zum Vorjahr auf 2,4 bis 2,5%.
Im Gesundheitswesen und im Gastgewerbe stiegen die Löhne der Angestellten hingegen nur unterdurchschnittlich um 1,4 beziehungsweise 1,1%.
Die geringsten Zunahmen verzeichneten die Angestellten im Lebensmittelbereich (+0,1%) gefolgt vom Auto- und Garagengewerbe sowie dem Textilbereich (+0,7%).
Damit die Beschäftigten in der Schweiz den ihnen zustehenden Anteil am Aufschwung erhalten, braucht es laut dem Schweizerischen Gewerkschaftsbund (SGB) in den anstehenden Lohnverhandlungen nochmals spürbare Salärerhöhungen.
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