Mehr Verkehrstote im vergangenen Jahr
Die Zahl der Verkehrstoten hat im letzten Jahr zugenommen. Insgesamt starben 592 Menschen im Verkehr, neun mehr als im Vorjahr, wie das Bundesamt für Statistik am Freitag (29.06.) mitteilte.
Auch die Zahl der Verkehrsunfälle und der verunfallten Personen nahm zu. Bei insgesamt rund 24’000 Unfällen wurden gut 30’000 Menschen verletzt, gegenüber 29’527 im Vorjahr. Demgegenüber sank bei den Kindern die Zahl der Todesopfer von 42 auf 28 Fälle.
Auf die Schweizer Wohnbevölkerung fallen rund 85 Todesopfer pro Million Einwohnerinnen und Einwohner. Demgegenüber wurden 1999 in den EU-Mitgliedstaaten über 110 Todesopfer pro Million Einwohnerinnen und Einwohner gezählt.
Immer mehr Alkohol-Unfälle
Bei den Kleinmotorrädern ist eine stärkere Zunahme der Anzahl Unfälle zu verzeichnen als bei den vierrädrigen Fahrzeugen: Zwischen den Jahren 1995 und 2000 stieg die Zahl der Verletzten von 245 auf 1’109 Personen.
Auch das Telefonieren beim Fahren wurde im Jahr 2000 dreimal häufiger (156) als mögliche Unfallursache erwähnt als 1996 (56). Bei den neuen und jungen Fahrzeug-Lenkerinnen und -lenkern ist weiterhin eine hohe Anzahl Unfälle zu verzeichnen.
Die durch Alkohol verursachten Unfälle stiegen zwischen 1996 und 2000 unaufhaltsam von 5’970 auf 6’851 Fälle.
Das Bundesamtes für Statistik hat die Zahlen ausgewertet und bezieht sich auf die von der Polizei registrierten und gemeldeten Strassen-Verkehrsunfälle,
Swissinfo und Agenturen
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