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Schweizer Uhrenindustrie erwartet Rekordjahr

Herstellung einer Luxusuhr. Keystone

Die im Verband der Schweizerischen Uhrenindustrie (FH) zusammen-geschlossenen Uhrenproduzenten sind nach dem Rekordjahr 2000 auch für dieses Jahr zuversichtlich. Der Verband hofft, die Exporte um einige Prozente steigern zu können, obwohl das Haupt-Exportland USA bis Ende Mai im Minus lag.

Von den 30 wichtigsten Märkten für die Schweizerische Uhrenindustrie haben sich 23 in den ersten fünf Monaten dieses Jahres positiv entwickelt, wie FH-Präsident Habersaat am Donnerstag (28.06.) an der Generalversammlung in Genf sagte. Sieben weitere lagen in den ersten fünf Monaten im Minus. Es handelt sich um die USA, Australien, die Niederlande, Belgien, Südkorea, die Türkei und Kanada.

Unterschiedliche Wichtigkeit der einzelnen Länder

Diese negative Entwicklung muss laut Habersaat aber relativiert werden: Diese Länder seien im Einzelnen für die Schweizer Uhrenindustrie von unterschiedlicher Wichtigkeit: Die Exporte in die USA etwa umfassten einen Wert von 632 Mio. Franken, jene nach Kanada hingegen nur gerade 18 Mio. Franken. Der Hauptexportmarkt USA musste bis Ende April im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode einen Rückgang von 5,1% hinnehmen. Habersaat zeigte sich zuversichtlich, dass sich der amerikanische Markt wieder erholen werde.

Für 2001 Exportsteigerung erwartet

Die wichtigsten Exportdestinationen in den ersten drei Monaten dieses Jahres waren Hongkong, die USA, Japan und Frankreich. Über das ganze Jahr rechnet der FH-Präsident mit einer Steigerung der Gesamtexporte der Schweizerischen Uhrenindustrie von einigen Prozenten gegenüber dem Rekordjahr 2000.

Wie am vergangenen 1.Februar berichtet, haben die Schweizer Uhrenexporte im vergangenen Jahr erstmals die magische Grenze von 10 Mrd. Franken überschritten: Die Exporte erreichten einen Umsatz von rund 10,3 Mrd. Franken, 14,4% mehr als im Vorjahr.

swissinfo und Agenturen

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