Ausserrhoden will Luftqualität mit neuem Massnahmenplan verbessern
Der Ausserrhoder Regierungsrat hat den totalrevidierten Massnahmenplan Luftreinhaltung verabschiedet und gibt ihn von Juli bis September in die Vernehmlassung. Die Schwerpunkte liegen auf der Reduktion bei Ammoniakemissionen sowie der Verringerung von Russ und Feinstaub.
(Keystone-SDA) «Saubere Luft ist eine wichtige Voraussetzung für die Gesundheit der Bevölkerung sowie für den Schutz von Umwelt und Natur», schreibt der Kanton Appenzell Ausserrhoden am Freitag in einer Mitteilung.
Massnahmen beim Stallbau geplant
Trotz Fortschritten bei der Luftqualität bestünden weiterhin Belastungen durch verschiedene Schadstoffe aus lokalen Quellen. Der revidierte Massnahmenplan zeige auf, mit welchen Schritten der Kanton die Luftqualität weiter verbessern wolle.
Ein Schwerpunkt liegt laut Kanton auf der Reduktion von Ammoniakemissionen aus der Landwirtschaft. Vorgesehen seien insbesondere Massnahmen im Bereich des Stallbaus sowie der Tierfütterung. Diese sollen dazu beitragen, Ammoniakverluste über die Luft zu verringern und die Belastung von Böden und empfindlichen Ökosystemen zu reduzieren.
Holzfeuerungen als weiterer Schwerpunkt
Ein weiterer Schwerpunkt betreffe die Holzfeuerungen, heisst es weiter. Mit gezielten Massnahmen sollen die Emissionen von Russ und Feinstaub gesenkt werden. Dazu gehörten unter anderem Vorgaben und Empfehlungen für den Betrieb von Holzheizungen sowie die Sensibilisierung der Bevölkerung für eine «emissionsarme Nutzung».
Die Totalrevision berücksichtigt gemäss Kanton die technischen Entwicklungen der letzten Jahre sowie neue Erkenntnisse aus dem Umwelt- und Gesundheitsschutz. Gleichzeitig seien bestehende Massnahmen überprüft, aktualisiert und dem heutigen Bedarf angepasst worden.