Brand in Block in Zofingen AG : Anwohner steht unter Verdacht
In einem Mehrfamilienhaus in Zofingen AG hat es in der Nacht auf Dienstag gebrannt. Fünf Anwohnende mussten wegen Verdachts auf eine Rauchvergiftung ins Spital - darunter ein Baby. Die Polizei nahm einen Bewohner fest, der den Brand vorsätzlich oder fahrlässig verursacht haben könnte.
(Keystone-SDA) Mittlerweile befindet er sich in einer psychiatrischen Klinik, wie die Kantonspolizei Aargau am Dienstag mitteilte.
Der Alarm sei am Dienstag, gegen vier Uhr morgens, eingegangen. Eine Bewohnerin des älteren Mehrfamilienhauses an der Aarburgerstrasse habe ihn ausgelöst.
Die Feuerwehr habe im Treppenhaus dichten Qualm vorgefunden und dieses mit Atemschutzrupps betreten, hiess es in der Mitteilung weiter. In einer Wohnung seien Mitglieder der Feuerwehr auf den Brandherd und auch auf einen 36-jährigen Bewohner gestossen, der sich im WC eingeschlossen habe.
Die Feuerwehr habe alle anwesenden Bewohner des Hauses ins Freie gebracht und den Brand gelöscht. Vier der fünf Anwohner, die ins Spital mussten, konnten dieses laut Medienmitteilung inzwischen wieder verlassen. Ein Hausbewohner müsse sich wegen stärkerer Beschwerden stationär behandeln lassen.
Der Brand habe die Wohnung mit dem Brandherd verwüstet, hiess es weiter. Auch die übrigen Wohnungen sowie das Treppenhaus seien durch Russ und Rauch «stark in Mitleidenschaft gezogen worden».