The Swiss voice in the world since 1935
Top Stories
Schweizer Demokratie
Newsletter
Top Stories
Schweiz verbunden
Podcast

Parteispenden der UBS abgelehnt

Nach der FDP und der SVP will nun auch die CVP auf die finanzielle Unterstützung der UBS verzichten. Jedenfalls so lange wie der Bund bei der Grossbank engagiert sei, wie CVP-Parteipräsident Christophe Darbellay in der Sonntagspresse sagte.

Die politische Linke habe die Debatte instrumentalisiert, sagte Darbellay. Das sei unerträglich geworden. Sobald der Bund aber nicht mehr an der UBS beteiligt sei, gebe es keinen objektiven Grund mehr, Spenden der Bank nicht anzunehmen.

Die Debatte werde im Moment zu emotional geführt, sagte der Walliser Nationalrat. Dies könnte dem Image der Christlichdemokratischen Partei (CVP) und der UBS schaden.

Auch der Verwaltungsrat der UBS hatte nach Aussagen von UBS-Verwaltungsratspräsident Kaspar Villiger beschlossen, keine Spenden mehr an Parteien zu tätigen, solange der Bund an der Grossbank beteiligt ist. Der Entscheid sei bereits vor seiner Wahl zum Präsidenten gefallen, sagte Villiger Mitte April.

Weiter stellte sich Darbellay am Sonntag klar gegen mehr Transparenz bei den Parteispenden. Er schlägt aber vor, eine Institution zu gründen, die Spenden von Firmen und Privaten sammelt und das Geld an die Parteien verteilt. Grössere Parteien würden mehr bekommen, kleinere weniger. «Dieses System könnte parallel zum heutigen bestehen», sagte Darbellay.

swissinfo.ch und Agenturen

Beliebte Artikel

Meistdiskutiert

In Übereinstimmung mit den JTI-Standards

Mehr: JTI-Zertifizierung von SWI swissinfo.ch

Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!

Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft

SWI swissinfo.ch - Zweigniederlassung der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft