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Bern (awp/sda) - Vier Wochen nach dem knappen Ja des Berner Souveräns zu einem neuen AKW in Mühleberg ist die Debatte im Kanton Bern neu entfacht. Nach der Katastrophe in Japan geht der Richtungsstreit zwischen dem Stromkonzern BKW und der rot-grünen Regierung in die nächste Runde.
Energiedirektorin Barbara Egger-Jenzer (SP) kündigte am Montag an, sie suche das Gespräch mit der BKW-Spitze. Der Mühleberg-Betreiber solle dem Regierungsrat darlegen, wie es mit dem bestehenden AKW und mit dem geplanten Ersatz weitergehen solle, sagte Egger-Jenzer der Nachrichtenagentur SDA.
Die rot-grüne Regierung und die BKW hatten sich vor der Konsultativabstimmung vom 13. Februar einen erbitterten Abstimmungskampf geliefert. Die bernische Regierung lehnt "Mühleberg II" ab und hatte die BKW, die mehrheitlich dem Kanton Bern gehört, zur Zurückhaltung im Abstimmungskampf aufgerufen.
Energiedirektorin Egger-Jenzer bekräftigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA ihre Forderung nach einem Ausstieg aus der Atomenergie. Doch davon will die BKW einstweilen nichts wissen, wie sie in einer Stellungnahme deutlich machte: Die Informationen aus Japan ergäben noch kein verlässliches Bild.
Dass die Rahmenbewilligungsverfahren für neue AKWs sistiert würden, sei aber zu begrüssen, schrieb die BKW. Sie zeigte sich bereit, allfällige neue Erkenntnisse bei der weiteren Planung zu berücksichtigen.
Die BKW sei zudem offen für die vom Bund veranlasste zusätzliche Sicherheitsüberprüfung der bestehenden AKWs. In Mühleberg hat diese Überprüfung nach Angaben von BKW-Verwaltungsratspräsident Urs Gasche bereits vor dem Unglück in Japan begonnen.
"Wir haben ein ureigenes Interesse, allfällige Gefahren frühzeitig zu erkennen", sagte Gasche am Montag im Regionaljournal Bern von Radio DRS. Ob es nun zusätzliche Sicherheitsmassnahmen brauche, stehe aber noch nicht fest.

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