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Eishockey: Noch Playoff-Plätze frei

ZSC-Spieler Marc Streit kam - wie sein Team auch - gegen Davos ins Straucheln. Keystone

Im Kampf um die Playoff-Plätze hat die drittletzte Runde keine Klarheit gebracht. Mit Davos und Lugano sind lediglich zwei Teams fest für die Playoffs qualifiziert.

Auch im Playout ist erst eine Entscheidung gefallen: Schlusslicht Chur steht als Teilnehmer fest.

Lugano – Langnau 4:0.

Bis zu 34. Minute hielten die Emmentaler beim Favoriten ein torloses Unentschieden. Bob Lachance und Christian Dubé sorgten dann aber mit zwei Toren innert 73 Sekunden für die Vorentscheidung, wiederum Lachance und Mike Maneluk doppelten im Schlussdrittel nach.

Langnau hat drei Runden vor Schluss fünf Punkte Rückstand auf den Achten Bern und damit nur noch theoretische Playoff-Chancen.

Rapperswil-Jona – Kloten 1:2.

Kloten ging durch Widmer in der 16. Minute in Führung, die Entscheidung fiel aber erst in der hektischen Schlussphase. Wichser erzielte 76 Sekunden vor Schluss das zweite Tor für die Zürcher, Morger verkürzte 42 Sekunden vor dem Ende.

Den Rapperswilern verhilft nur noch ein Wunder in die Playoffs.

ZSC Lions – Davos 4:5

Der Leader zeigte dem Meister den Meister. Auch die Lions sind damit noch nicht in den Playoffs. Davos siegte dank einem mit 3:1 gewonnenen Schlussdrittel.

Matchwinner war dabei ausgerechnet der Amerikaner Kevin Miller mit zwei Toren. Dabei hatten Ouimet und Streit mit einem Sololauf im ersten ZSC-Powerplay der Partie noch mit 2:0 herausgeschossen.

Doch Davos blieb dank Toren von Reto von Arx und Riesen dran. Schliesslich gelang Christen nach einem Fehler von ZSC- Verteidiger Steck das 3:3 und unmittelbar danach Miller die erstmalige Führung.

Crameri glich in einem weiteren ZSC-Powerplay nochmals aus, ehe die kampfstarken Bündner in der vorletzten Minute durch Miller zum Siegtreffer kamen.

Chur – Ambri 3:2

Nach 25 Sekunden beendete der schwedische Chur-Stürmer Kristian Gahn mit dem 1:0 eine persönliche Erfolglosigkeit von 454 Minuten. Churs U20-Nationalkeeper Stephan machte mit 17 gehaltenen Schüssen erneut eine gute Figur.

Ambri war im Abschluss einmal mehr zu harmlos. Ambris Nervosität äusserte sich in einer Matchstrafe von Gazzaroli und einer Zehnminuten-Disziplinarstrafe gegen Marco Bayer in dessen 500. NLA-Spiel.

Meier und Guyaz für Chur sowie zweimal Vlasak für Ambri waren die anderen Torschützen.

swissinfo und Agenturen

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