Federer, Hingis und Schnyder ziehen locker in die zweite Runde
Die Schweizer Tennis-Profis Roger Federer, Martina Hingis und Patty Schnyder sind am French Open in Paris gut gestartet. Marc Rosset und Emmanuelle Gagliardi hingegen sind bereits ausgeschieden.
Ein Spaziergang war es nicht gerade für den Münchensteiner Roger Federer auf dem Roland Garros: Er behielt aber während des ganzen Spiels gegen Galvani die Kontrolle und beendete den Match mit einem komfortablen 6:3, 6:3 und 6:3.
Einzug in die zweite Runde hält auch Patty Schnyder. Sie beendete den Match gegen die US-Amerikanerin Allison Bradshaw (WTA 105) problemlos 6:0 und 6:3.
Auch die Weltranglisten-Erste, Martina Hingis, zeigte zum Auftakt des French Open keine Mühe. Sie bezwang die Spanierin Gala Leon Garcia in 58 Minuten klar mit 6:1 und 6:0. Die 20-jährige Trübbacherin zeigte sich in Paris in Hochform. Hingis erreichte am French Open 1997 und 1999 den Final. Den Titel gewonnen hat sie aber noch nie.
Rosset, Vavrinec und Gagliardi out
Marc Rosset hingegen war weniger erfolgreich: Er war gegen den Belgier Olivier Rochus 2:6, 6:2 und 3:6 im Rückstand, als die Partie am Montag (28.05.) wegen Dunkelheit vertagt werden musste. Bei der Wiederaufnahme des Spiels am Dienstag (29.05) bot der Genfer eine gute Leistung, verlor aber trotzdem den vierten Satz.
Miroslava Vavrinec ist bei ihrem dritten French-Open-Start zum dritten Mal in der 1. Runde ausgeschieden. Die 23-jährige Thurgauerin verlor gegen die italienerin Francesca Schiavone 4:6, 5:7. Vavrinec spielte zwar ordentlich, doch in den entscheidenden Phasen behielt Schiavone die Nerven.
Bereits ausgeschieden war am Montag die Schweizerin Emmanuelle Gagliardi (WTA 85) gegen die um 54 Positionen besser klassierte Anne Kremer (Lux). Sie verlor klar in zwei Sätzen.
swissinfo und Agenturen
In Übereinstimmung mit den JTI-Standards
Einen Überblick über die laufenden Debatten mit unseren Journalisten finden Sie hier. Machen Sie mit!
Wenn Sie eine Debatte über ein in diesem Artikel angesprochenes Thema beginnen oder sachliche Fehler melden möchten, senden Sie uns bitte eine E-Mail an german@swissinfo.ch