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Roger Federer in Achtelfinals

Kampfschrei von Roger Federer während seines Drittrundenspiels gegen Rainer Schüttler. Keystone

Roger Federer bleibt im Australian Open auf Erfolgskurs: Der Münchensteiner schlug in der dritten Runde den Deutschen Rainer Schüttler 7:6, 7:6, 6:4.

Beim Sieg gegen Schüttler (ATP 41) machten dem Weltranglisten-Zwölften Federer die hohen Temperaturen zwar zu schaffen, in den heikelsten Phasen behielt er dennoch kühlen Kopf.

In den ersten zwei Sätzen holte er im Tiebreak jeweils einen 3:5-Rückstand auf. Im dritten wendete er das Blatt nach einem frühen Serviceverlust und wahrte damit seine Konstanz an den Major-Turnieren.

Wie enorm wichtig es ist, bei einem zweiwöchigen Turnier in den ersten Runden Kraft zu sparen, musste Federers Gegenüber am eigenen Leib erfahren. Schüttler hatte nach seinen zwei Siegen über zwei Stunden mehr Spielzeit in den Beinen als Federer, der jeweils ohne Satzverlust geblieben war. Gegen Ende der 2:17 Stunden dauernden Partie wurden die physischen Defizite des Deutschen mit Wohnsitz in Altstätten (SG) offensichtlich.

Jetzt gegen Tommy Haas

In der nächsten Runde trifft der Berner auf den den Deutschen Tommy Haas. Die Nummer 7 der Setzliste siegte am Samstag gegen den fast zwei Meter langen Amerikaner Todd Martin.

Haas, der vor drei Jahren in Melbourne seinen bis heute einzigen Grand-Slam-Halbfinal erreicht hatte, und Federer sind sich bisher zweimal gegenüber gestanden. Bei den Olympischen Spielen in Sydney musste sich Federer im Halbfinal klar geschlagen geben, revanchierte sich aber kurz darauf mit einem ebenso deutlichen Sieg bei den Swiss Indoors in Basel.

Australien ist weg vom Fenster

In den Einzelturnieren völlig von der Bildfläche verschwunden ist Gastgeber Australien. Nachdem sich Mark Philippoussis schon in Runde 2 als «letzter Mohikaner» verabschiedet hatte, kam nun das Aus für Nicole Pratt und Qualifikantin Cindy Watson, die zwei Tage zuvor Emmanuelle Gagliardi ausgebootet hatte.

Die belgischen Top-Ten-Spielerinnen Justine Henin und Kim Clijsters waren für die beiden Aussies erwartungsgemäss zu stark.

swissinfo und David Bernold (sda)

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