St. Moritz: Keine Schweizerin auf dem Podest
In der Super-Kombination in St. Moritz hat die Schwedin Anja Pärson den ersten Weltcup-Sieg dieses Winters gefeiert. Beste Schweizerin wurde Fabienne Suter, sie fuhr auf Platz Fünf.
Fabienne Suter überzeugte mit ihrem fünften Rang auf der WM-Strecke von 2003 in St. Moritz, obwohl sie wegen einer Erkältung nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte war.
Weltcup-Punkte gab es auch für die Speed-Spezialistinnen Nadja Kamer und Andrea Dettling sowie für die Slalom-Fahrerinnen Denise Feierabend und Marianne Abderhalden.
Rabea Grand, die aufgrund ihrer Fähigkeiten im Slalom die Schweizerin mit den besten Perspektiven war, schied im zweiten Wettkampfteil aus und musste damit auch die leisen Hoffnungen, doch noch auf den Zug Richtung Vancouver/Whistler aufspringen zu können, endgültig begraben.
Bei den Männern fuhr Carlo Janka beim Weltcup-Riesenslalom in Kranjska Gora als bestplatzierter Schweizer auf Rang Sieben. Das Resultat entsprach zwar nicht seinen persönlichen Erwartungen, immerhin machte er auf Benjamin Raich, den Weltcupführenden, ein paar Punkte gut. Der Vorsprung des Österreichers schrumpfte um 12 auf 62 Punkte.
Pechvogel des Tages war Didier Cuche. Der Auftritt des Neuenburgers endete am zweitletzten Tor. Er hängte mit der Schulter an, stürzte und schlitterte ins Ziel. Dabei brach er sich den Daumen der rechten Hand. Cuche kehrte sofort zurück in die Schweiz. Er soll dort an diesem Samstag operiert werden.
swissinfo.ch und Agenturen
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