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Dialog Schweiz - Iran

Trotz strengen Kleidervorschriften hat der Iran in den letzten Jahren einiges zur Förderung der Frauen vollbracht. Keystone

Eine zehnköpfige Schweizer Delegation hat in Iran den Dialog mit Institutionen der Zivilgesellschaft aufgenommen. Während rund zehn Tagen wurde über die Rolle der Frau in der Erziehung, Politik und im Gesundheitswesen gesprochen.

Dieser Inhalt wurde am 09. September 2001 - 15:51 publiziert

Laut der Delegations-Leiterin Anne-Marie Holenstein sind die meisten Delegations-Mitglieder mit Stereotypen angereist. Doch vor Ort habe sich ein anderes Bild präsentiert: Iran habe in den letzten Jahren viel in die Förderung der Frau investiert und diese könnten sich frei bewegen - allerdings mit gewissen Kleidervorschriften.

Brücke zwischen Zivilisationen

Die Delegation beabsichtigt durch ihre Treffen mit Iranern und Iranerinnen in Teheran, Isfahan und Schiras das gegenseitige Verständnis zu fördern. Die Initiative geht zurück auf den iranischen Präsidenten Mohammed Chatami, der die UNO zur Ausrufung des Jahres des Dialogs zwischen den Zivilisationen bewegte. Im Jahr 2001 soll dadurch Frieden und soziale Entwicklung gefördert werden.

Das Eidg. Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) beauftragte danach Fachleute aus dem Kultur-, Erziehungs- und Kommunikationsbereich, mit iranischen Organisationen Kontakte zu knüpfen. Der so genannte Dialog geht mit dem Besuch einer iranischen Delegation Ende September in die zweite Runde.

swissinfo und Agenturen

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