Die Beschlüsse des Obwaldner Kantonsrats
Der Obwaldner Kantonsrat hat am Freitag an seiner ersten Sitzung der Legislatur 2026-2030:
(Keystone-SDA) – unter der Leitung des ratsältesten Mitglieds des Kantonsrats, Helen Keiser-Fürrer (CSP), das Amtsjahr eröffnet.
– die Gesamterneuerungswahlen von Kantonsrat und Regierungsart erwahrt.
– den Kernser Daniel Blättler (SVP) zum Präsidenten des Kantonsrats und damit zum obersten Obwaldner gewählt.
– Benno Dillier (Mitte/GLP) zum Vizepräsidenten gewählt und die weiteren Mitglieder der Ratsleitung gewählt.
– die ständigen Kommissionen des Kantonsrats besetzt.
– Beat Hug im Amt des Ratssekretärs bestätigt.
– Finanzdirektorin Cornelia Kaufmann-Hurschler (Mitte) zur Frau Landammann gewählt. Landesstatthalter ist Sicherheits- und Sozialdirektor Christoph Amstad (Mitte).
– Nicole Frunz Wallimann im Amt der Landschreiberin bestätigt.
– die kantonale Einbürgerungskommission gewählt.
– die Staatsanwältinnen und Staatsanwälte gewählt. Oberstaatsanwalt ist wie bis anhin Lukas Zumstein.
– die Steuerrekurskommission gewählt.
– Stefan Kohler zum ausserordentlichen Kantonsgerichtspräsidenten gewählt.
– in erster Lesung die AHV-Gesetzgebung revidiert und damit die Grundlage für eine kantonale Sozialversicherungsanstalt geschaffen. Die Schlussabstimmung findet nach der zweiten Lesung statt.
– das Polizeigesetz in erster Lesung totalrevidiert und dabei ausländische Staatsbürger vom Polizeidienst ausgeschlossen. Die Schlussabstimmung findet nach der zweiten Lesung statt.
– eine Motion der FDP-Fraktion zur Beseitigung des strukturellen Defizits mit 26 zu 25 Stimmen abgelehnt.