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Die Parade des Eidgenössischen Musikfests hat begonnen

Keystone-SDA

Trotz des befürchteten Regens hat sich die Parade des Eidgenössischen Musikfests in Biel in Bewegung gesetzt. Das Wettspiel der Parademusik dauerte bis zum frühen Abend und wird am Freitag fortgesetzt.

(Keystone-SDA) Die ersten Formationen der Parade marschierten gegen 12.30 Uhr durch die Stadt. Erst etwa eine Stunde zuvor hatten die Organisatorinnen und Organisatoren beschlossen, den Umzug durchzuführen. Zwar nieselte es zwischendurch, im Verlaufe des Nachmittags zeigte sich in Biel aber auch die Sonne.

«Wenn es nur ein bisschen nieselt, ist das in Ordnung. Aber wenn es stark regnet, wird die Parade abgesagt», hatte der Kommunikationsverantwortliche des Festes, Théo Martin, am Vormittag zur Nachrichtenagentur Keystone-SDA gesagt. Vor allem Blasinstrumente wie Klarinetten, Saxophone und Oboen würden die Niederschläge nicht gut vertragen.

Ein neues Bild der Volksmusik

Jean-Marc Richard, Mitglied des Organisationskomitees, sagte in der Nachrichtensendung «12h30» des Westschweizer Fernsehens RTS, dass es die Veranstaltung ermögliche, «die Kraft und Energie der Blasinstrumente zu zeigen». Manchmal dominiere nämlich ein negatives Bild dieser Volksmusik.

532 Musikvereine aus der ganzen Schweiz mit insgesamt 25’063 Teilnehmenden treten von Donnerstag bis Sonntag in verschiedenen Kategorien gegeneinander an. Die Veranstaltung findet in der Regel alle fünf Jahre statt und lockt jeweils auch viele Zuschauerinnen und Zuschauer an.

Das 35. Eidgenössische Musikfest hätte ursprünglich 2021 in Interlaken stattfinden sollen, fiel aber der Corona-Pandemie zum Opfer. Für die Ausgabe 2026 warf Interlaken aus finanziellen Gründen das Handtuch. Biel sprang daraufhin in die Bresche.

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