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EGL/Misoxer Kraftwerke müssen mehr Restwasser fliessen lassen

Dieser Inhalt wurde am 26. November 2009 - 12:30 publiziert

Chur (awp/sda) - Die Bündner Regierung hat die Misoxer Kraftwerke (MKW) zur Erhöhung der Restwassermenge verpflichtet. Die Gesellschaft muss im Zusammenhang mit der Nutzung der Moesa zur Stromproduktion jährlich mindestens 4,734 Millionen Kubikmeter Wasser in den Fluss abgeben.
Mit der höheren Restwassermenge soll das Potenzial der Moesa als Laichgebiet für die Bachforelle aktiviert werden. Die neu bestimmten Restwassermengen bedeuten für die MKW eine Erlösminderung von 5%, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte.
Im Kanton Graubünden erfüllen rund ein Viertel der Wasserentnahmen die neuen Bestimmungen des eidgenössischen Gewässerschutzgesetzes. Von den 218 untersuchten Entnahmen wurden 50 den neuen Bestimmungen im Umweltrecht angepasst.
Die aus der Restwassersanierung der Misoxer Kraftwerke gewonnenen Erkenntnisse sollen nun für die Bearbeitung der noch verbleibenden Fälle genutzt werden. Sanierungen für eine Anpassung der Restwassermengen müssen bis im Jahr 2012 vorgenommen werden.
Die Misoxer Kraftwerke AG mit Sitz in Mesocco ist ein so genanntes Partnerwerk, das im Besitz von mehreren Gesellschaften ist. Hauptaktionärin ist die Elektrizitätsgesellschaft Laufenburg AG, die 68% des Aktienkapitals hält. Der Kanton Graubünden ist mit 10% beteiligt.
cf

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