Ein langes Wochenende im Stau
Erneut hat sich am Samstag auf der A2 vor dem Gotthard eine Blechschlange gebildet. Am Mittag standen im Kanton Uri zwischen Erstfeld und Wassen die Fahrzeuge Richtung Süden auf einer Länge von 12 km. Bereits begonnen hat auch der Rückreise-Stau.
Auch wenn die Hälfte des verlängerten Wochenendes bereits vorbei ist: Weiterhin ist der Drang gen Süden gross. Dies übrigens trotz blauem Himmel und sommerlichen Temperaturen auch auf der Alpennordseite.
Die Autobahn A2 am Gotthard-Nordportal hat am Samstag (26.05.) den vierten Stautag in Folge erlebt. Der Höhepunkt wurde am frühen Nachmittag mit zwölf Kilometern und dreieinhalb Stunden Wartezeit erreicht. Auch am Grenzübergang in Chiasso mussten sich die Reisenden erneut in Geduld üben.
Bereits um 10.00 Uhr war die Kolonne zwischen Erstfeld und Wassen (UR) zehn Kilometer lang. Der Höhepunkt lag bei zwölf Kilometern am frühen Nachmittag. Der Zeitaufwand vom Stauende zur Tunneleinfahrt betrug dann dreieinhalb Stunden. Danach bildete sich die Blechlawine wieder auf elf Kilometer zurück. Die Urner Kantonspolizei rechnete mit einer kontinuierlichen Abnahme im Verlaufe des Nachmittags.
Am Gotthard-Südportal Richtung Norden wuchs der Stau vorübergehend auf drei Kilometer an. Bis zu sieben Kilometer Stau meldete die Nationale Verkehrsinfozentrale zudem zwischen Mendrisio und dem Grenzübergang Chiasso-Brogeda im Tessin.
Der starke Reise- und Ausflugsverkehr hat die Nord-Süd-Achse am Gotthard bereits seit vergangenem Mittwochmittag im Griff. Über Auffahrt wuchs die Blechschlange praktisch ohne Unterbruch auf bis zu 15 Kilometer an, und auch am (gestrigen) Freitagnachmittag wurden vor der Röhre in den Süden erneut bis zu sieben Kilometer Stau gemeldet.
swissinfo und Agenturen
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