FC Luzern verteidigt vor Bezirksgericht Massnahme gegen Alpstaeg
Der Rechtsvertreter des FC Luzern hat vor dem Bezirksgericht Luzern die Aberkennung von 26 Prozent der Aktien von Bernhard Alpstaeg verteidigt. Alpstaeg sei nie rechtmässiger Eigentümer der Aktien gewesen, sagte er.
(Keystone-SDA) Der Verwaltungsrat hatte vor der Generalversammlung der FC Luzern Holding AG von 2022 die entsprechende Streichung im Aktienbuch vorgenommen. Alpstaeg verlor damit die Hälfte seiner Aktien von 52 Prozent und wurde zum Minderheitsaktionär. Er verlangt vor dem Bezirksgericht, dass er wieder als Eigentümer der Papiere anerkannt wird.
Der FCL-Anwalt sagte, Alpstaeg habe dem Verwaltungsrat gedroht, um an sein Ziel zu kommen und die Aktienmehrheit zu erhalten. Der Eintrag der 26 Prozent der Aktien im Aktienbuch sei damit unrechtmässig gewesen.
Der heute 80-jährige Alpstaeg war vor knapp 20 Jahren als Investor beim FC Luzern eingestiegen. Ab 2015 hielt er eine Aktienmehrheit. Der Mehrheitsaktionär und der Verwaltungsrat zerstritten sich aber. 2022 aberkannte der Verwaltungsrat Alpstaeg die Hälfte der Aktien.