Immer mehr ausländische Topmanager
Die Geschäftsleitungen der grössten Schweizer Firmen werden immer internationaler. Gut ein Drittel der Topmanager sind Deutsche, doch stammen auch immer mehr aus dem angelsächsischen Raum. Rar auf dieser Stufe sind nach wie vor Frauen.
Gemäss einer Studie des Zürcher Headhunter-Unternehmens Guido Schilling & Partner, bei der 104 Unternehmen und 780 Geschäftsleitungs-Mitglieder untersucht wurden, liegt der Anteil ausländischer Geschäftsleitungs-Mitglieder bei 42%. Der Anteil der ausländischen CEO erhöhte sich innert Jahresfrist von 32 auf 38%.
Der Anteil der deutschen GL-Mitglieder stieg von 30 auf 34%. Sie stellen damit die mit Abstand grösste Gruppe in den Schweizer Chefetagen. 12% sind Amerikaner und 10% Briten. Werden nur die «neuen» Topmanager betrachtet, haben die Führungskräfte aus den angelsächsischen Ländern die Deutschen aber überholt.
Die Studie zeigte ferner, dass ein guter Bildungsrucksack entscheidend für den Aufstieg in die Chefetage ist. Nur noch 6% der neuen Topmanager verfügen über eine Berufslehre. Stagniert mit 4% hat hingegen der Frauenanteil in den Geschäftsleitungen. Die Zahl der weiblichen CEO sank im Vorjahresvergleich von fünf auf drei.
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