Reisekonzern Kuoni auf Rekordkurs bei Umsatz und Betriebsgewinn
Der grösste Schweizer Reisekonzern Kuoni meldet für die ersten neun Monate 1999 neue Höchstmarken bei Umsatz und Betriebsgewinn. Der Reingewinn dagegen liegt wegen der gescheiterten Fusion mit First Choice nach wie vor deutlich unter dem Vorjahreswert.
Der grösste Schweizer Reisekonzern Kuoni meldet für die ersten neun Monate 1999 neue Höchstmarken bei Umsatz und Betriebsgewinn. Der Reingewinn liegt wegen der Kosten der gescheiterten Fusion mit dem britischen Konkurrenten First Choice aber nach wie vor deutlich unter dem Vorjahreswert.
Der nach neuen Grundsätzen berechnete Umsatz erreichte Ende September 2,56 Milliarden Franken oder 18,3 Prozent mehr als in der Vorjahresperiode, wie das Unternehmen am Dienstag (09.11.) mitteilte. Erstmals ist die in den USA übernommene Intrav in den Umsatzzahlen enthalten. Beim Betriebsgewinn machte die Steigerung nach neun Monaten sogar 23,4 Prozent auf 114,3 Millionen Franken aus.
Auch für den Rest des Jahres ist Kuoni zuversichtlich. Im ganzen Jahr dürfte der Betriebsgewinn erstmals die Marke von 150 Millionen Franken überschreiten.
Getrübt wird das Bild allerdings durch die bereits im Halbjahresbericht ausgewiesenen Kosten von 26,8 Millionen Franken für die gescheiterte Fusion mit der britischen First Choice. Nach neun Monaten ist der Reingewinn deshalb weiterhin um 16,7 Prozent unter dem Vorjahreswert und beläuft sich auf 70 Millionen Franken. Ohne besondere Vorkommnisse rechnet Kuoni für das ganze Jahr vor dem Abzug der Sonderkosten mit einem Reingewinn von mindestens 115 Millionen Franken.
SRI und Agenturen
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