Rekordjahr für Logitech
Der Westschweizer Computerzubehör-Hersteller Logitech hat im Jahr 2000 trotz dem Einbruch des Computermarktes den Umsatz um 24% und den operativen Gewinn um 41% gesteigert. Für 2001 erwartet die Firma, gemäss CEO De Luca, dasselbe Wachstumstempo.
Die Logitech-Gruppe, weltweit die führende Herstellerin von PC-Mäusen, hat im Geschäftsjahr 2000/2001 (per Ende März) erneut ein Rekordergebnis erzielt. Wie das in Romanel-sur-Morges VD domizilierte Unternehmen am Dienstag bekannt gab, hat es den Umsatz um 24 Prozent auf 761,4 Mio. Dollar (rund 1,3 Mrd. Fr.) erhöht.
Die Logitech, welche gegen 4’000 Personen beschäftigent, hat auch ihren Reingewinn gegenüber dem Vorjahr um 61% auf 48,4 Mio. Dollar (gut 80 Mio Fr.)stark verbessert. Der Betriebsgewinn stieg um 41 Prozent auf 57,9 Mio. Dollar (kanpp 100 Mio. Fr.). Dabei nicht enthalten sind einmalige Kosten im Umfang von 3,3 Mio. Dollar im Zusammenhang mit dem im Frühjahr 2001 erfolgten Kauf der US-Gesellschaft Labtec.
Grösste Akquisiton der Firmengeschichte
Die Übernahme des Audio-Zubehör-Herstellers sei die «grösste Akquisition» in der Logitech-Geschichte, erklärte Firmengründer und Verwaltungsratspräsident Daniel Borel an der Bilanzmedienkonferenz in Zürich. Logitech zahlte insgesamt 125 Mio. Dollar für die US-Firma, die mit ihren 150 Angestellten einen Umsatz von über 100 Mio. Dollar erzielte.
Analysten werteten die Resultate positiv. An der Börse legten die Logitech-Papiere um 5,2% auf 486 Fr. zu.
swissinfo und Agenturen
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