UBS-GV: Tiefrote Jahresrechnung genehmigt
An der zweiten UBS-GV innerhalb weniger Wochen ist die tiefrote Jahresrechnung der grössten Schweizer Bank genehmigt worden. Vorher hatten sich die Aktionäre Luft über ihren Frust gemacht.
Vor der Genehmigung des ersten Traktandums (Jahresrechnung) musste sich die UBS-Führungspitze während fast dreieinhalb Stunden die überwiegend kritischen Voten ihrer Aktionäre anhören. Die Emotionen gingen hoch, «Sauerei» und andere Fluchwörter wurden gebraucht, die UBS-Führungscrew wirkte angespannt.
Dann genehmigten die UBS-Aktionäre die tiefrote Jahresrechnung der Grossbank. Sie erfolgte grossmehrheitlich mit 643,9 Mio. Ja- gegen 18,3 Mio. Nein-Stimmen.
Wegen der hohen Verluste auf dem US-Hypothekenmarkt hat die UBS das Geschäftsjahr 2007 mit einem Verlust von 4,4 Mrd. Franken abgeschlossen.
Décharge, also die Entlastung der Führungsspitze für 2007, wurde nicht erteilt, weil sie nicht traktandiert war. Grund: Die laufende Untersuchung durch die Eidgenössische Bankenkommission (EBK).
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