UBS: Neue Aktien für zweite Finanzspritze
Die Schweizer Grossbank UBS beschafft sich nach der US-Hypothekenkrise durch die Ausgabe von neuen Aktien eine zweite Finanzspritze über 16 Milliarden Franken. Es soll die letzte Kapitalerhöhung sein.
Durch die Ausgabe von 760 Millionen Aktien zu 21 Franken erwartet die UBS knapp 16 Mrd. Franken neue Mittel. Die in Europa am meisten von der Krise betroffene Bank braucht das Geld, um die Bilanz zu stärken und Korrekturen der Hypotheken-Krise in den USA zu verdauen.
Im Frühjahr hatten die Aktionäre murrend einer ersten Kapitalspritze von 13 Mrd. Franken durch den Staatsfonds von Singapur und einen unbekannten Investoren aus Nahost zugestimmt.
Die zweite Aufstockung soll laut Konzernchef Marcel Rohner die letzte sein. «Davon bin ich mehr denn je überzeugt», sagte er im Magazin «Bilanz».
Erst am Mittwoch hatte die Grossbank mitgeteilt, fast die Hälfte ihrer auf amerikanischen Hypotheken basierenden Wertpapiere für 15 Mrd. Dollar an den Vermögensverwalter Blackrock verkauft zu haben.
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