Freiburger Staatsrat will Immobilien für 150 Mio. Franken sanieren
Der Freiburger Staatsrat hat ein mehrjähriges Sanierungsprogramm für die Kantonsgebäude lanciert. Für den Zeitraum von 2026 bis 2031 beantragt er beim Grossen Rat einen ersten Rahmenkredit von 150 Millionen Franken.
(Keystone-SDA) Wie die Kantonsregierung am Montag mitteilte, soll mit dem Geld der erhebliche Instandhaltungsstau bei den Kantonsgebäuden behoben werden. Das langfristige Programm soll die Sicherheit gewährleisten, den Energieverbrauch massiv senken und den Wert des staatlichen Eigentums erhalten.
Der Immobilienpark des Kantons umfasst 661 Objekte. Ohne Intervention droht der Zustand vieler Gebäude laut Diagnosen des Hochbauamtes bis 2032 in den Bereich «schlecht» abzusinken. Zudem gelten viele Bauten als energetisch ineffizient und weisen Mängel beim Brandschutz auf.
Für den ersten Sechsjahreszyklus hat das Hochbauamt nach einer umfassenden Analyse 38 Gebäude ausgewählt. Dazu gehören das Hauptgebäude des Collège du Sud in Bulle, der Verwaltungskomplex an der Route des Arsenaux 41 in Freiburg sowie zwei Gebäude der Universität Freiburg.