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Familie mit Hund gehen an einem durch Raketenbeschuss zerstörtes Haus

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen, liebe Auslandschweizer

Der Schock über den Überfall palästinensischer Terroristen auf Israel sitzt auch bei den dort lebenden 23'000 Schweizerinnen und Schweizern tief. Die Swiss führt morgen Dienstag einen Notrückflug für Schweizer Tourist:innen im Land durch – er ist schon ausgebucht.

Herzliche Grüsse aus Bern

durch eine Rakete Zerstörtes Wohnhaus in tel Avic
Keystone / Abir Sultan

Und plötzlich herrscht Krieg: Seit Samstag findet sich Israel in dieser Lage. Was bedeutet das für die fast 23’000 Schweizer:innen im Land?

Die Überfälle der palästinensischen Hamas mit Raketen und bewaffneten Kämpfern kam für das hochgerüstete Israel völlig unvorbereitet.

Die bisherige Bilanz ist erschreckend: Hunderte von Toten und Verletzten auf beiden Seiten, dazu offenbar rund 100 israelische Geiseln in Händen der Hamas.

Monique Heymann, die in Jaffa lebt, ist am Samstag mit Raketenalarmen aufgewacht. Weil es im Haus, in dem sie wohnt, keinen Schutzraum gibt, kauerte sie sich jeweils ins Treppenhaus, «möglichst weit weg von Glas». Viele ihrer Arbeitskolleg:innen seien als Reservist:innen in die israelische Armee eingezogen worden, berichtet sie. Sie will aber trotz des von der Hamas losgetretenen Krieges im Land bleiben.

Für Schweizer Bürger:innen, die sich im Land aufhalten und ausreisen wollen, fliegt die Fluggesellschaft Swiss morgen Dienstag nach Tel Aviv und zurück in die Schweiz. Laut der Zeitung Blick ist dieser aber bereits ausgebucht.

Das für Donnerstag angesetzte Qualifikationsspiel für die Fussball-EM 2024 zwischen Israel und der Schweiz in Tel Aviv ist von der Uefa abgesagt worden.

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Orte wie Venedig oder Barcelona – aber auch Ziele in den Schweizer Alpen – haben Mühe mit den vielen Tourist:innen. Was kann man tun?

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Junge Menschen kühlen sich auf einem Platz in der Stadt unter Wasserfontänen im heissen Sommer ab
Keystone / Salvatore Di Nolfi

Sie kommt etwas spät, aber immer noch passend zum viel zu warmen Herbst: Eine neue Karte mit den Hitzeinseln in der Stadt Bern.

Stichwort urbane Hitzeinseln: Seit heute liefert eine Karte genaue Informationen über die Hotspots und die coolsten Ecken in der Hauptstadt.

Dabei geht’s um objektive Temperaturangaben in Echtzeit. Und in Zeiten des akuten Klimawandels um die Vermeidung von Gesundheitsrisiken.

«Smart Urban Heat Map» heisst das neue Angebot, das Einheimischen und Gästen beispielsweise anzeigt, wo sie den kühlsten Spaziergang machen können.

Die Hitzefallen in Bern kann ich Ihnen aber auch so verraten: das Bollwerk und auch die Länggasse. Sie werden an heissen Sommertagen zu einer Art Glutofentunnel. Besonders, wenn man auf dem Velo unterwegs ist. Es sind dies Wüsten aus Beton und Asphalt, welche die Hitze gierig aufnehmen und den Passant:innen ungefragt wieder zurückgeben. Die paar Bäumchen, die da und dort den Strassenrand säumen, stehen gegen die geballte Power der Sonne auf verlorenem Posten. Zum Glück haben wir noch die Aare…

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Die Aussenpolitik des Landes ist gefordert. Was denken Sie – welche internationalen Herausforderungen wird die Schweiz mittelfristig meistern müssen?

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John Lennon und eine Patek Philippe Uhr
Keystone

Eine vor langer Zeit geklaute Schweizer Luxusuhr von John Lennon ist in Genf aufgetaucht.

Es war das letzte Geburtstagsgeschenk: Zwei Monate vor seiner Ermordung in New York schenke Yoko Ono 1980 dem Ex-Beatle eine Patek Philippe.

Damaliger Wert: rund 75’000 Franken. Vor fünf Jahren zahlte ein Sammler in einer Auktion für dasselbe Modell knapp vier Millionen Dollar.

Die Wege des raren Exemplars in die Schweiz sind verworren. Was Coline Emmel von der Westschweizer Investigativplattform Gotham City herausfand, wirkt wie ein Krimi.

Düstere Hauptrollen spielen: Der ehemalige Chauffeur von Yoko Ono türkischer Nationalität, ein türkischer Landsmann, ein deutsches Auktionshaus, ein Sammler sowie eine Genfer Firma, die der Sammler um eine Expertise bat.

Aktuell befindet sich das wertvolle und geschichtsträchtige Stück im Safe eines Anwalts in Genf, bis die Eigentumsverhältnisse geklärt sind.

Graugrüner Falter auf Palmenblatt
eidg. forschungsanstalt für wald, schnee und landschaft wsl

Was, wenn ein Schädling einen anderen Schädling angreift? Genau das geschieht im Kanton Tessin.

Vor einigen Monaten schrieb ich an dieser Stelle über einen Eindringling, der in der Südschweiz immer mehr zum Problem wird: die chinesische Hanfpalme. Sie verbreitet sich nicht nur in den Gärten und Parks, sondern mittlerweile auch in den Wäldern – und gleichzeitig zum Symbol des Tessins geworden.

Nun macht ihr ein kleiner Flieger den Garaus: die Larven der Palmenmotte bohren sich ins Innere der Palmen und können sie so zum Absterben bringen.

Die Meldung lässt mich einigermassen konsterniert zurück. Ist das nun eine gute oder eine schlechte Nachricht?

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