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Badende im Genfersee an Neujahr

Heute in der Schweiz

Liebe Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer

Mit dem ersten Briefing wünsche ich Ihnen alles Gute für das Jahr 2024! Haben Sie Wünsche, Kritik oder Anregungen für unser tägliches Briefing? Wir freuen uns über Ihre Zuschriften auf german@swissinfo.ch

Freundliche Grüsse aus Bern

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Ein Paar sitzt auf einer Bank und betrachtet die Berge und einen See
© Keystone / Anthony Anex

Warm und nass: Im Jahr 2023 gab es einige Wetterrekorde in der Schweiz.

Weltweit war 2023 das heisseste Jahr seit Messbeginn. Für die Schweiz war es das nicht – das bleibt weiterhin das Jahr 2022. Lokal allerdings wurden durchaus Hitzerekorde gebrochen. Die systematischen Aufzeichnungen gehen zurück bis ins Jahr 1864.

Auffällig ist, dass es selbst bis im Dezember sehr warm blieb. Und auch jetzt im Januar ist es noch vergleichsweise warm hier in Bern – das soll sich ab dem Wochenende ändern, eine Kaltfront wird erwartet.

Mein Eindruck, dass es heuer viel Niederschlag gab, wird von SRF Meteo auch statistisch erhärtet: Das ganze Jahr über war es nass, zahlreiche Monatsrekorde wurden verzeichnet.

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Gelbe Kabel an einem unkenntlichen Gerät
Keystone / Matthias Balk

Neue Schweizer Gesetze im neuen Jahr – und zahlreiche Wahltermine weltweit.

Anfang Jahr treten üblicherweise eine Reihe von Gesetzten und Bestimmungen in Kraft. Wie jedes Jahr haben wir Ihnen eine Übersicht dazu gemacht. Ich bin immer wieder erstaunt – so wusste ich beispielsweise nicht, dass E-Autos bisher nicht der Kraftfahrzeugsteuer unterlagen. Das hat sich nun geändert.

2024 gilt zudem als Superwahljahr: In fast 80 Staaten mit einer Bevölkerung von 4,5 Milliarden Menschen sind 2024 Wahlen und Abstimmungen geplant. Wir haben mit Daniele Caramani, Professor für Vergleichende Politik an der Universität Zürich, darüber gesprochen, was das für die Demokratie weltweit bedeutet.

  • Hier finden Sie die Übersicht der neuen Gesetze von meinem Kollegen Thomas Stephens.
  • Das Interview meines Kollegen Bruno Kaufmann mit dem Experten finden Sie hier.
Zwei Männer beim Einsammeln von Abfall
Keystone / Alexandra Wey

Das neue Jahr beginnt für eine Berner Firma mit einem Experiment.

Die Angestellten der Entsorgungsfirma Schwendimann AG arbeiten ab dem Jahreswechsel neu 38 statt 42 Stunden die Woche – bei gleichem Lohn. Ein erster Testversuch habe positive Ergebnisse zutage gefördert, die Leute seien ausgeglichener, zufriedener und initiativer gewesen. Ende 2024 werde entschieden, ob das neue Modell behalten wird.

Wobei der Begriff «Angestellte» für diese Firma nicht passt – man spricht sie intern als «Mitdenkerinnen und Mitdenker» an. Flache Hierarchien und die aktive Teilnahme sind explizit erwünscht.

Auch andere Unternehmen haben ihre Arbeitszeiten verkürzt, um eine bessere Work-Life-Balance zu erreichen und im umkämpften Arbeitsmarkt attraktiver zu werden. Es scheint zu funktionieren, denn die meisten Firmen haben positive Erfahrungen gemacht – so gingen die Anzahl Fehltage deutlich zurück. Zudem meldeten die Unternehmen höhere Einnahmen ohne einen Verlust an Produktivität.

Ein Mann am Telefon vor einem Bildschirm
Keystone/gaetan Bally

Und so begann das neue Jahr für uns auf der Redaktion…

Heute ist unser erster regulärer Arbeitstag – und prompt funktionierten kurzzeitig die Webseite und unsere SWI-App nicht. So etwas ist zwar ärgerlich, aber es kommt halt mal vor; die Wege der Technik sind manchmal unergründlich. Glücklicherweise hat unser IT-Team zusammen mit den Zuständigen der SRG das Problem schnell behoben.

Nun schlug aber gleich das sogenannte Murphy’s Law zu. Es besagt, dass alles, was schiefgehen kann, auch schiefgehen wird: So lief um die Zeit des kurzzeitigen Ausfalls ein Beitrag auf Radio SRF über uns. Die Moderatorin musste natürlich auf den Umstand hinweisen, tat dies aber gekonnt mit einem augenzwinkernden Kommentar.

Nun denn, wir nehmen’s mit Humor. Und empfehlen Ihnen die Sendung gleich zum Nachhören. Viel Spass!

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