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Helfer: Mehr als 250 Kinder im Konflikt im Libanon getötet

Keystone-SDA

Im Libanon sind nach Angaben der Kinderrechtsorganisation Save the Children in den vergangenen sechs Monaten mindestens 257 Kinder im Konflikt zwischen Israel und der Hisbollah getötet worden. 1.039 seien in dem gleichen Zeitraum verletzt worden, hiess es in einer Mitteilung. Die Angaben beruhen auf Zahlen des libanesischen Gesundheitsministeriums.

(Keystone-SDA) Seit der jüngsten Eskalation des Konflikts seien damit fast 1.300 Kinder zu Opfern der Gewalt geworden, so Save the Children. Das seien im Schnitt mehr als sieben Kinder pro Tag. Auch seit der im Juni vereinbarten Waffenruhe seien Kinder weiterhin Gewalt, Vertreibung und den Folgen zerstörter Infrastruktur ausgesetzt, teilte die Organisation mit.

Folgen für die Zukunft der Kinder

«Gewalt, Vertreibung und zerstörte Infrastruktur dürfen für Kinder im Libanon nicht zur neuen Normalität werden», sagte der Geschäftsführer von Save the Children Deutschland, Florian Westphal. Die Kinder benötigten dringend Schutz und einen dauerhaften Waffenstillstand. Jeder weitere Tag der Gewalt verschärfe die Folgen für ihre Zukunft.

Auch der Zugang zu Bildung sei stark beeinträchtigt. Nach Angaben von Save the Children könnten rund 100.000 Kinder im kommenden Schuljahr nicht am Unterricht teilnehmen.

Anfang März war der Konflikt zwischen Israel und der proiranischen Hisbollah-Miliz im Zuge des Iran-Kriegs erneut eskaliert. Trotz einer eigentlich geltenden Waffenruhe werfen sich Israel und die Hisbollah immer wieder Verstösse gegen die Vereinbarung vor. Israels Armee ist weiterhin im Südlibanon stationiert und führt nahezu täglich Angriffe aus.

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