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Hisbollah-Chef: «Es gibt keine Waffenruhe»

Keystone-SDA

Hisbollah-Chef Naim Kassim sieht keine Waffenruhe im Libanon und wirft Israel sowie den USA fortdauernde militärische Attacken vor.

(Keystone-SDA) «Es gibt keine Waffenruhe im Libanon, sondern eine andauernde israelisch-amerikanische Aggression», wurde Kassim in einer im Fernsehen verlesenen Erklärung zitiert. Worte reichten nicht aus, um die Angriffe auf Zivilisten, Dörfer und Städte, die Zerstörung und die Tötung von Kindern, Frauen, Männern und Alten zu verurteilen. Es gebe darüber hinaus keine «gelbe Linie» oder Pufferzone, betonte er.

Das israelische Militär hat den Südlibanon – nach dem Modell des auch nach einer Waffenruhe weiter zur Hälfte von Israel besetzten Gazastreifens – in mehrere Zonen aufgeteilt. Die sogenannte «gelbe Linie» verläuft sechs bis zehn Kilometer entfernt von der israelischen Grenze. In dieser Zone, in der Dutzende von Dörfern liegen, führt Israel weiterhin militärische Einsätze durch, auch mit Bodentruppen.

Kassim betonte, ein Ausweg aus dem Konflikt könne nicht in einer Kapitulation liegen. Gespräche und Verhandlungen mit Israel kämen einer Kapitulation gleich.

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