In Luzern entsteht ein gemeinsames Gesundheitsnetzwerk
Die CSS, Pilatus Praxis und das Luzerner Kantonsspital (Luks) bauen ein neues Versorgungsmodell auf, das die Betreuung und Koordination für Patientinnen und Patienten verbessern soll. Ziel ist eine bessere Abstimmung zwischen ambulanter und stationärer Versorgung.
(Keystone-SDA) Das neue Angebot richte sich an Menschen mit chronischen oder komplexen Erkrankungen, stehe aber auch gesunden Menschen offen, teilten die Verantwortlichen am Donnerstag in einer gemeinsamen Medienmitteilung mit. Zwei feste Gesundheitsfachpersonen, je eine in der Pilatus Praxis und am Luks, sollen die Patientinnen und Patienten über den gesamten Behandlungsverlauf hinweg begleiten.
Das Luks übernimmt dabei laut Mitteilung eine zentrale koordinierende Rolle zwischen ambulanter und stationärer Versorgung und nutzt bestehende digitale Datenzugänge für eine bessere Abstimmung im Behandlungsverlauf.
Die Pilatus Praxis bringe ihre hausärztliche Versorgung in Allgemeinmedizin, Gynäkologie und Pädiatrie ein, hiess es weiter.
Für die Patientinnen und Patienten soll dies zu einer besseren Betreuung, weniger Doppeluntersuchungen und klareren Abläufen führen. Zusätzlich würden Prävention und Gesundheitsförderung gestärkt, etwa durch Gesundheits-Checks und individuelle Beratung, hiess es weiter.