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In Zug soll olympisches Hockey gespielt werden

Erhält die Schweiz den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2038, sollen in der Stadt Zug Hockeyspiele durchgeführt werden. Der Stadtrat habe seine Absicht bekräftigt, sich als einen der Austragungsorte zu positionieren, teilte er mit.

(Keystone-SDA) Der Verein Switzerland 2038 hat am Montag die vorgesehenen Austragungsorte der olympischen Winterspiele bekannt gegeben: In Zug, Zürich und Lugano sollen in zwölf Jahren die Eishockeyspiele der Frauen und Männer stattfinden.

In Zug sollen insgesamt zehn Teams mit rund 240 Athletinnen und Athleten sowie etwa 140 Offiziellen zu Gast sein, teilte die Stadt Zug mit. Gespielt werde in der OYM-Hall, dem Heimstadion des EV Zug.

Als Austragungsort könne Zug olympische Werte wie Fairness, Respekt und Zusammenhalt für alle erlebbar machen, erklärte der Stadtzuger Bildungsdirektor Etienne Schumpf (FDP) in der Mitteilung.

Gratis ist die Kandidatur nicht. Die Austragungsorte müssten sich finanziell beteiligen, teilte die Stadt Zug mit. Für die Stadt Zug sei ein Beitrag von insgesamt 7,7 Millionen Franken geplant, verteilt auf jährlich 770’000 Franken von 2028 bis 2037.

Die Mittel sind gemäss der Mitteilung für lokale Leistungen im Zusammenhang mit den Eishockeyturnieren vorgesehen. Die Stadt strebt an, dass der Kanton die Hälfte der Kosten übernimmt. Der Betrag würde sich damit auf 3,Ein 85 Millionen Franken reduzieren. Die Finanzierung muss vom Grossen Gemeinderat und gegebenenfalls auch von den Stimmberechtigten genehmigt werden.

Als weiteren Austragungsort in der Zentralschweiz genannt wurde vom Verein Switzerland 2038 Engelberg OW. Dort sollen die Skisprung- sowie Langlaufwettbewerbe durchgeführt werden.

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