IWF senkt Prognosen für Weltwirtschaft
Die blockierte Strasse von Hormus führt zu teureren Spritpreisen und einer höheren Inflation. Deswegen schraubt der Internationale Währungsfonds (IWF) nun seine Erwartungen für die Weltwirtschaft herunter.
(Keystone-SDA) «Erneut droht die Weltwirtschaft aus der Bahn zu geraten», heisst es anlässlich des neuesten Ausblicks der Organisation. Waren es vergangenes Jahr noch «höhere Handelsbarrieren und verstärkte Unsicherheit» – das dürfte eine mildernde Umschreibung für die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trump sein – belasten jetzt das eingebrochene Angebot von Rohstoffen infolge der blockierten Strasse von Hormus und die Unsicherheit durch den Krieg.
Bei vielen Nationen korrigierte der IWF seine Prognosen nach unten – die Annahmen seien allerdings nur dann gültig, sofern der Krieg in Dauer, Intensität und Umfang begrenzt bleibe und die wirtschaftlichen Störungen bis Mitte 2026 abklingen würden.
Für die Schweiz rechnet der IWF mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) im laufenden und im nächsten Jahr von 1,3 Prozent. Die Inflation dürfte bei 0,5 Prozent liegen, wie aus den IWF-Daten hervorgeht.