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Knapp die Hälfte der Eltern schätzt den Schulweg als gefährlich ein

Keystone-SDA

41 Prozent der Eltern von Kindern im Alter von vier bis sieben Jahren stufen den Schulweg ihrer Kinder als gefährlich ein. Das zeigt eine Studie des VCS. Dieser fordert nun von Gemeinden und Kantonen durchgängig sichere Fusswege und tiefere Tempolimiten.

(Keystone-SDA) Dies vor allem auch, weil 85 Prozent der Kinder eine Strasse mit Tempo 50 oder mehr überqueren, wie es in der am Montag veröffentlichten Studie des Verkehrsclubs der Schweiz (VCS) heisst. Die Studie zeigt zudem, dass Kinder in der Schweiz mehrheitlich zu Fuss zur Schule gehen – nämlich 70 Prozent.

Das Meinungsforschungsinstitut Yougov hatte im Auftrag des VCS und des Fonds für Verkehrssicherheit 800 Eltern von vier- bis siebenjährigen Kindern befragt. Unter diesen Eltern schätzten jene in der Westschweiz und im Tessin die Sicherheit noch deutlich schlechter ein.

Die befragten Eltern erwarten von ihren Gemeinden in erster Linie durchgängig sichere Fusswege, sichere Strassenüberquerungen sowie tiefere Tempolimits und konsequente Kontrollen. Als kurzfristig realisierbare Massnahme empfiehlt der VCS den Ausbau von Pedibus-Angeboten – ein System, bei dem die Kinder unter Leitung Erwachsener zu Fuss in die Schule begleitet werden.

Kinder, die ihren Schulweg selbständig zu Fuss zurücklegen, seien gesünder, aufmerksamer im Unterricht und erwerben Schritt für Schritt wichtige Verkehrskompetenzen, betont der VCS.

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