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Architekten-Nobelpreis für Herzog & de Meuron

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Die Basler Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron erhalten den diesjährigen Pritzker-Preis. Es gebe keine Architekten mit derselben Eingebung und Virtuosität, lobte die Jury. Weltweiten Ruhm hatten Herzog & De Meuron mit dem Bau der Tate Modern in London erlangt, die letzten Mai eröffnet wurde.

Die 100’000 Dollar des Pritzker-Preises, der auch als «Nobelpreis der Architektur» bezeichnet wird, gehen ans Architekten-Duo aus Basel. Dies gab die Hyatt Foundation am Montag (02.04.) bekannt. Die Hyatt Foundation finanziert den Architektur-Preis, der in Los Angeles seit 1979 verliehen wird.

Die Jury lobte besonders die Tate Modern am Themse-Ufer in London, aber auch verschiedene andere Gebäude in den USA und Europa. Doch nicht nur ungewöhnliche Ideen begeisterten die Jury. «Es ist schwierig in der Geschichte Architekten zu finden, die grössere Eingebung oder Virtuosität besitzen», sagte J. Carter Brown, Vorsitzender des Gremiums.

Zurzeit arbeiten die Architekten an zwei grossen Museums-Projekten in den USA: In Minneapolis gestalten sie den Erweiterungsbau des Walker Art Center und in San Francisco das Young Museum.

Zudem arbeiten sie mit Rem Koolhaas, dem Pritzker-Preisträger des vergangenen Jahres, beim Entwurf des Astor Hotel in Manhattan zusammen.

Herzog und de Meuron kennen sich seit ihrer Primarschulzeit. Nach dem Abschluss ihrer Studien gründeten sie 1978 in Basel eine gemeinsame Architekturfirma. Offiziell wird der Pritzker-Preis am 7. Mai überreicht.

swissinfo und Agenturen

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